Herzblume

Herzblume
Herzblume, auch Doppelsporn genannt.

Die Herzblume, botanisch Dicentra eximia, gehört zur Familie der Erdrauchgewächse. Sie wird auch Doppelsporn oder Zwerg-Herzblume genannt. Die ausdauernde Staude erreicht eine Höhe von etwa 20 bis 40 Zentimetern und ist deshalb ein idealer Bodendecker im Garten.

Ihre kleinen rosa oder weißen Blütentrauben öffnen sich in der Zeit von Mai bis August, oft noch bis in den September hinein. Das Laub der Herzblume sieht dem eines Farns ähnlich. Verwant ist die Herzblume mit dem Tränenden Herz, die auch unter dem Namen Herzblume bekannt ist.

Pflanzung und Standort

Herzblume
Herzblume, auch Doppelsporn genannt.

Die Herzblume mag einen leicht feuchten und humosen sowie durchlässigen Boden ohne Staunässe. Da die Herzblume genügsam ist, wächst sie auch noch in Böden, die nicht ganz so humushaltig sind. Kalkhaltige Standorte mag sie allerdings nicht. Wer sie im Garten ansiedeln möchte, sollte sie deshalb mit kalkarmem Gießwasser verwöhnen.

Am Gehölzrand im Halbschatten fühlt sich die Herzblume in der Gemeinschaft von Farnen, Elfenblume, Akeleien und Funkien wohl. Auch Silberkerzen, Glockenblumen, Eisenhut, Fingerhut und Storchschnabel passen optimal zur Herzblume.

Containerpflanzen aus dem Gartencenter können das ganze Jahr über in den Garten gepflanzt werden. Der Pflanzabstand sollte etwa 40 bis 60 Zentimeter nach allen Seiten betragen, damit sie sich etwas ausbreiten kann. Im Laufe der Zeit bildet sie dichte Teppiche. Die Herzblume sollte in den Garten in der gleichen Höhe gesetzt werden wie sie im Container aus dem Gartencenter gestanden hat.

Pflege, Düngung und Vermehrung

Die Erde rund um die Herzblume sollte nie austrocknen. Es besteht sonst die Gefahr, dass sie sich zurück zieht.

[the_ad_placement id=“im-content“]Die Herzblume benötigt keine besonderen Düngegaben, da sie außerordentlich genügsam ist und mit den im Boden vorhandenen Nährstoffen auskommt.

Vertrocknete und verblühte Pflanzenteile sollten entfernt werden. Wo sie stört, kann sie etwas zurück genommen werden. Im Herbst zieht sie sich in das Erdreich zurück, braucht also nicht wie andere Stauden an der Basis zurückgeschnitten werden.

Vermehren lässt sich Dicentra eximia durch kleine Stecklinge, die von den krautigen Teilen seitlich der Pflanze abgetrennt werden. Der beste Zeitpunkt hierfür ist das Frühjahr. Auch Triebstecklinge mit einem Wurzelansatz können im Frühjahr entnommen und an anderen Stellen im Garten einfach wieder eingesetzt werden.

Krankheiten und Schädlinge

Im allgemeinen bleibt die Herzblume gesund und leidet nicht unter Krankheiten oder unter Schädlingen. Auch unter den Schnecken hat Dicentra eximia nicht zu leiden.