Tränendes Herz

Das Tränende Herz (Dicentra spectabilis) zählt zur Familie der Mohngewächse. Es wird auch Marienherz, Herzblume, Flammendes Herz oder Herzerlstock genannt. Die rosaroten Blüten gleichen einem kleinen Herzchen in ihrer Form. Sie sind traubenförmig an leicht gebogenen Zweigen angeordnet. Das Laub der Staude ist zart gefiedert und wirkt eher unscheinbar. Die ausdauernde krautige Staude erreicht eine Höhe von 50 bis zu 90 Zentimetern.
Seine Blütezeit hat das Mohngewächs in der Zeit von Mai bis August.

Pflanzung und Standort

Am besten gedeiht das tränende Herz in humosen und durchlässigen Böden. Es mag keine volle Sonne und bevorzugt den Rand eines Schattenbeetes wie auch den lichten Schatten zwischen höheren Stauden oder Bäumen. Ansonsten ist diese Staude sehr pflegeleicht und genügsam. Die Böden sollten allerdings nicht austrocknen, da Trockenheit der Staude schadet.

Tränendes Herz
Unter vielen Namen bekannt: Tränendes Herz, Herzblume, flammendes Herz oder Marienherz.

Die Neupflanzung sollte im Frühjahr erfolgen. Zwischen den einzelnen Jungpflanzen genügt ein Abstand von etwa 40 bis 60 Zentimetern. Ein etwas größerer Abstand dazwischen ist nie verkehrt. Er sorgt für eine bessere Gesundheit unter den meisten Stauden.

In der Nähe der Schatten liebenden Stauden wie Astilben, Silberkerzen und Akeleien wirkt das flammende Herz zauberhaft und bringt etwas Farbe in den Schattenbereich.

Pflege, Düngung und Vermehrung

Nach der Pflanzung oder beim Neuaustrieb im Frühling ist das tränende Herz für etwas Kompost dankbar.

Es kann auch ein anderer organischer Dünger verwendet werden. Ein anorganischer Blühdünger mit einem hohen Phosphoranteil garantiert Blütenfülle.

Verblühtes sollte regelmäßig entfernt werden damit Samenbildung vermieden wird. Dies würde die Pflanze unnötig viel Kraft kosten. So kann die Staude immer wieder neue Blüten bilden. Nach ihrer Blühphase zieht sie das Laub vollständig ein. Es sollte also nicht abgeschnitten werden.

Das tränende Herz lässt sich durch Stecklinge vermehren. Dies geschieht am besten gleich nach der Blüte.
Dann werden etwa 15 Zentimeter lange Stecklinge geschnitten und in Wasser zur Bewurzelung gestellt.

Auch durch Teilung des Wurzelballens kann die ausdauernde Staude vermehrt werden. Für diese Art der Vermehrung ist die Zeit ebenfalls direkt nach dem Ende der Blühphase optimal.

Krankheiten und Schädlinge

Wenn das tränende Herz einen günstigen Standort erhält, bleibt es im allgemeinen gesund. Steht es zu sonnig, wird es zuweilen von Läusen befallen. Dann helfen Nützlinge oder die beissende Brennesselbrühe.

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