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Petersilie

krause Petersilie

Krause Petersilie im Garten oder Topf anbauen.

Die kleine grüne Gewürzpflanze kann sich mit vielen Namen schmücken. Hierzulande als Petersilie (Petroselinum crispum) bekannt, wird sie in der Schweiz als Peterli, in Österreich als Petersil und andernorts als Silk oder Petergrün bezeichnet.

Sie kommt in zwei Formen vor: als Blattpetersilie und als Wurzelpetersilie. Die glattblättrige Petersilie gilt als würziger als die krausblättrige. Damit beim Kochen nicht zu viel Würzkraft verloren geht, sollte das Küchenkraut erst ganz am Schluss zugegeben werden.

Standort, Pflanzung und Fruchtfolge

glatte Petersilie

glatte Petersilie schmeckt intensiver als krause.

Für den Anbau der Blattpetersilie sind mittelschwere, tiefgründige und humose Böden am besten geeignet. Ein pH-Wert zwischen 6 und 7 ist ideal. Ein vollsonniger Standort ist wichtig, ebenso möchte das Küchenkraut regelmäßig gewässert werden.

Petersilie kann direkt ausgesät oder auch vorkultiviert werden. Auch die Topfkultur ist möglich. Die Aussaat erfolgt an Ort und Stelle, ab März bis Ende Juli. Der Reihenabstand sollte 25 bis 40 cm betragen, die Saattiefe 2 bis 3 cm.

Da die Petersilie selbstunverträglich ist, sollten Anbaupausen von mindestens vier Jahren eingehalten werden. Auch sollte sie nicht nach Karotten, Pastinaken, Sellerie und anderen Doldenblütlern stehen. Als Vorfrüchte eignen sich Erbsen und Bohnen.

Pflege und Düngung

Der Boden sollte immer feucht gehalten werden, Staunässe ist allerdings zu vermeiden. Eine mineralische Düngung kann gegeben werden, frischer Stalldung und andere noch nicht ausreichend verrottete organische Substanzen sind zu vermeiden.

Ernte und Vermehrung

Die Ernte von Petersilie erfolgt ab Juni und zieht sich bis hinein in den Oktober oder November. Dabei kann die Blattpetersilie laufend von Hand gepflückt oder mit dem Messer geerntet werden. Die inneren Herzblätter bleiben stehen und können so immer wieder durchtreiben.

Die Vermehrung erfolgt durch Samen. Petersilie ist übrigens eine zweijährige Pflanze.

Krankheiten und Schädlinge

Bekommt die Petersilie gelbe Blätter, so ist das oft eine Folge von Magnesium- oder Molybdänmangel. Braune Flecken auf Blättern und Stängel deuten auf die Septoria-Blattfleckenkrankheit hin. Auch tierische Schädlinge können der Petersilie Schaden zufügen. Hier sind vor allem das Wurzelgallenälchen, Blattläuse, Drahtwürmer und Engerlinge bekannt.