Paprika

Obwohl die Paprika keine einheimische Gemüsepflanze ist, ist ihr Platz in der Küche nicht mehr wegzudenken. Auch in vielen Gärten gehört die Paprika, mit ihren kräftig farbigen Früchten, zur Standardbepflanzung. Wie die Tomate, ist auch die Paprika ein Nachtschattengewächs.

Aussaat von Paprika

Die Aussaat oder besser Aufzucht von Paprika beginnt schon Mitte Februar, in Töpfen oder Schalen auf der Fensterbank. Setzen Sie die Samen etwa 1 cm tief, in nicht gedüngter Erde und halten Sie das Substrat feucht, aber nicht zu nass. Paprika benötigen zum idealen keimen eine relativ warme Umgebung, mit einer Temperatur von etwa 23-25 °C. Nachdem die Paprikapflänzchen die ersten Blätter bekommen haben, kann die Temperatur wieder gesenkt und die Paprika pikiert (Pflanzen vereinzeln) werden.

Paprika an in den Garten umsetzen

Bevor die Paprika im April oder Anfang Mai (je nach Temperatur) ins Beet umgesetzt werden können, sollten Sie diese schrittweise an die kältere Umgebung gewöhnen. Dazu einfach die Pflanzen an einen kühleren Ort stellen und sobald es wärmer wird, tagsüber an einen geschützten Ort im Garten stellen. Vergessen Sie aber nicht die Paprikapflanzen über Nacht wieder rein zu holen. Wenn es Nachts frostet, würden die zarten Wärme liebenden Pflanzen erfrieren und die bisherige Pflege wäre umsonst.

Ernte

Wenn die Tage im September wieder kühler werden, empfiehlt es sich, die Paprikapflanzen gegen Kälte zu schützen. Die letzte Ernte ist, je nach Temperatur, im Oktober zu erwarten.