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Petunien

Das Angebot an Petunien (Petunia) ist überaus reichhaltig. Bekannt sind etwa sechzehn Arten der zur Familie der Nachtschattengewächse gehörenden Gattung. Die uns bekannte Garten-Petunie (Petunia x hybrida) ist eine aus mehreren Arten der Gattung gezogene Hybride.

Petunien

Petunien

Sie zählt zu den bekanntesten Zierpflanzen überhaupt und darf in den Sommermonaten weder in Balkonkästen, in Hängeampeln noch in den Gärten fehlen. Ihre zahlreichen, leuchtenden, großen oder kleinen, ein- oder mehrfarbigen, gestreiften, gesternten, gefüllten oder ungefüllten Blütenköpfchen erfreuen uns von Mai bis September in fast jedem Garten.

Die aus Samen gezogenen Petunien teilen sich in vier weitere Kategorien auf:

  • Millifloras mit kleinen zwei bis drei Zentimeter großen Blüten,
  • Multifloras mit etwa fünf Zentimeter großen, regenfesten Blüten,
  • Floribundas mit circa acht Zentimeter großen Blüten und
  • Grandifloras mit trompetenartigen, regenempfindlichen, sehr großen Blüten.

Alle entwickeln sich bei guter Pflege zu kräftigen Büschen. Auch Hängepetunien erfreuen sich großer Beliebtheit, da sie bis zu einem Meter lange Triebe mit einem reichhaltigen Blütenflor bilden können.

Die meisten Petunien werden als frostempfindliche Einjahresblumen kultiviert.

Pflanzung und Standort

Petunien bevorzugen sonnige, wind- und regengeschützte Plätze. Ein leichter, gut durchlässiger Boden, am besten angereichert mit verrottetem Kompost oder Stallmist, ist der ideale Untergrund für Petunien.

Im Zusammenspiel mit Verbenen und Männertreu sowie zwischen schmückenden Blattpflanzen wie beispielsweise Funkien oder Buntnesseln wirken die zarten Petunien besonders reizvoll.

Die Aussaat kann bereits im Januar im warmen Zimmer in Töpfen erfolgen. Petunien werden im Mai in Abständen von etwa fünfundzwanzig Zentimetern ins Freiland gepflanzt.

Pflege, Düngung und Vermehrung von Petunien

Verwelkte Blüten können abgezupft werden. Die kleinen Samenstände können dunkel und trocken gelagert werden, um im nächsten Jahr damit eine Aussaat vorzunehmen. Nach der Blüte kann die Pflanze vollständig kompostiert werden.

Eine wöchentliche Düngergabe von Flüssigdünger mit Guano garantiert eine reiche Blüte.
Die Aussaat erfolgt von Januar bis März im warmen Zimmer. Innerhalb von zwei Wochen erscheinen die Keimlinge, die dann einzeln pikiert werden, damit sie spätestens im Juni ins Freiland gesetzt werden können.

Krankheiten und Schädlinge

Gegen einen Schneckenbefall bei feuchtem Wetter sollte rechtzeitig Schneckenkorn ausgebracht werden. Ansonsten sind innerhalb kurzer Zeit alle Triebe den Schnecken zum Opfer gefallen und die Pflanzen sterben ab.