Zinnien

Zinnien
Orange Zinnien im Garten

Zinnien lieben Wärme und benötigen zum prächtigen Gedeihen sonnige, geschützte Standorte. Der Boden sollte gut durchlässig und möglichst mit verrottetem Kompost oder Stallmist angereichert sein. Man sät sie im Mai an Ort und Stelle in einer Furche aus.

Zinnien
Orange Zinnien im Garten

Junge Pflanzen werden allmählich auf zwanzig bis vierzig Zentimeter ausgedünnt. Inmitten von Glockenblumen, Löwenmäulchen und dem herrlichen Blattgrün der Funkien bezaubern Zinnien mit ihrer großen Farbenvielfalt. Zwergsorten sollten in Töpfen mit jeweils zwei bis drei Samen ausgesät werden, von denen nur die kräftigste erhalten wird. Im Juni kann diese dann ins Freiland gesetzt werden.

Zinnien (Zinnia) gehören zur Familie der Korbblütler, die als einjährige Sommerblumen von Juli bis Oktober das Auge erfreuen. Für jeden Garten gibt es eine geeignete Zinnienart: einfach- oder gefüllt blühende, hohe Sorten oder Zwergsorten in vielen unterschiedlichen Farben von Weiß, Goldgelb über Lachsrosa bis hin zu roten und violetten Tönen. Auch dahlienförmige und gestreifte Sorten gibt es unter ihnen.

Zwergsorten werden etwa bis zu fünfzehn Zentimeter hoch und eignen sich besonders für Beete und Kübel. Die hohen Sorten können bis zu sechzig Zentimeter hoch werden, wobei ein Entspitzen der Jungpflanzen dazu beiträgt, die Pflanze buschiger wachsen zu lassen, um sie als Lückenfüller in einem Beet zu nutzen. Sie ist eine ausgezeichnete, lang haltbare Schnittblume.

Pflanzung und Standort

Zinnien lieben Wärme und benötigen zum prächtigen Gedeihen sonnige, geschützte Standorte. Der Boden sollte gut durchlässig und möglichst mit verrottetem Kompost oder Stallmist angereichert sein. Man sät sie im Mai an Ort und Stelle in einer Furche aus.

Junge Pflanzen werden allmählich auf zwanzig bis vierzig Zentimeter ausgedünnt. Zwergsorten sollten in Töpfen mit jeweils zwei bis drei Samen ausgesät werden, von denen nur die kräftigste erhalten wird. Im Juni kann diese dann ins Freiland gesetzt werden.

Pflege, Düngung und Vermehrung

[the_ad_placement id=“im-content“]Zinnien benötigen sehr wenig Pflege. Lediglich ein Austrocknen an heißen Sommertagen sollte vermieden werden. Daher sollte abends kräftig gegossen werden. Da ohnehin nur die kräftigsten Pflanzen bestehen bleiben sollen, ist eine zusätzliche Düngung nicht erforderlich. Das Entspitzen der Jungpflanzen erzeugt einen buschigen Wuchs mit mehreren Blüten, während das normale Wachstum der Pflanze aufrecht ist und zumeist nur eine Blüte sichtbar wird. Nach dem Abblühen im Herbst wird die gesamte Pflanze ausgerissen und auf den Kompost gegeben.

Wenn man Pflanzen vermehren möchte, kann man die abgeblühten Blütenstände am Stängel trocknen lassen und Samen für das nächste Jahr mühelos entnehmen. Diese müssen kühl und trocken in kleinen Schachteln gelagert werden. Sie Samenentnahme sollte nur an trockenen Tagen erfolgen, um einer Fäulnis vorzubeugen.

Krankheiten und Schädlinge

Bei zu dichter Pflanzung kann vereinzelt Mehltau auftreten. Dieser ist erkennbar durch seinen weißen Belag auf den Blättern. Er ist lediglich mit Fungizid zu bekämpfen. Hilfreich kann auch ein Gemisch aus Milch und Wasser im Verhältnis eins zu neun sein, welches einmal wöchentlich auf die Pflanze gesprüht wird. Sollte der Befall zu stark sein, müssen alle betroffenen Pflanzen vernichtet und dürfen nicht auf den Kompost gegeben werden.