Verbenen Eisenkraut

Verbenen, Eisenkraut

Verbenen Eisenkraut
Verbenen im Garten

Verbenen (Verbena), auch als Eisenkraut bekannt, gehören zur Familie der Eisenkrautgewächse. Ursprünglich stammen die etwa zweihundertfünfzig Arten aus Nord- und Südamerika und aus Europa. Linné veröffentlichte sie erstmals unter diesem Namen gegen Ende des 18. Jahrhunderts.

Die meisten Verbenen werden fünfzehn bis dreißig Zentimeter hoch und sind wegen ihrer dichten Dolden mit leuchtenden Blüten in den Farben Weiß, Gelb, Orange, Lachs, Rosa, Violett und etlichen gemischtfarbigen Züchtungen als Beet- oder Ampelpflanzen sehr beliebt. Sie blühen von Juni bis September und verströmen einen angenehmen würzigen Duft während der Blütezeit. Sie können aufrecht wachsen, aber auch kriechend und rankend, je nach Sorte.

Ein bekannter Vertreter der Verbenen ist das Echte Eisenkraut (Verbena officinalis). Im Volksmund haben sich einige Synonyme und alternative Bezeichnungen für das Echte Eisenkraut entwickelt: Taubenkraut, Sagenkraut, Katzenblutkraut, oder Wunschkraut sind häufig verwendete Bezeichnungen.

Pflanzung und Standort

An vollsonnigen Plätzen gedeihen die Verbenen am besten. Der Boden sollte für Eisenkraut mit mit verrottetem Stallmist oder Gartenkompost angereichert sein, bevor man sie im Mai in Abständen von etwa zehn Zentimetern einpflanzt. Werden sie in Kübel oder Kästen gesetzt, eignet sich Einheitserde.

Sehr schön kommen Verbenen im Zusammenspiel mit Klatschmohn, Astilben oder Trompetenzungen in einem Beet zur Geltung. In Ampeln oder Kästen beeindrucken rankende Sorten der Verbenen zusammen mit großblumigen, stehenden Petunien oder Pelargonien.

Pflege, Düngung und Vermehrung

Verblühte Blüten können abgezupft werden, fallen jedoch nicht auf, da die Verbenen immer neue Blüten zeigen. Der Boden sollte mäßig feucht gehalten werden. Eine monatliche Düngung mit herkömmlichem Flüssigdünger ist bei einer Freilandbepflanzung anzuraten. Bei Ampeln und Kästen empfiehlt sich jedoch eine wöchentliche Düngung mit Flüssigdünger mit Guano. Dies verspricht eine sehr üppige und lange währende Blühdauer der Pflanzen.

Vermehrt werden die Verbenen mittels Aussaat. Hierfür werden im März im warmen Zimmer die Samen ausgestreut und leicht mit Erde bedeckt. Bei circa zwanzig Grad Celsius keimen sie. Nach etwa drei Wochen erscheinen die Keimlinge und werden nicht mehr gegossen. Die kräftigsten Pflanzen werden dann pikiert und Ende Mai ins Freiland gesetzt.

Verblühte Pflanzen reißt man aus und kompostiert sie.

Krankheiten und Schädlinge

Da Verbenen manchmal von Mehltau befallen werden, sollten sie zur Abhärtung zu Beginn der Wachstumsperiode mit einem Sud aus Meerrettichbrühe oder Wermutbrühe bis zu drei Mal im vierzehntägigen Wechsel besprüht werden. Sollte trotzdem ein weißer bis hellgrauer, pudriger Überzug auf den Blättern erkennbar sein, so handelt es sich meist um Mehltau, eine Pilzkrankheit. Dann hilft das Spritzen mit Lecithin, Triforin oder Schwefel oder Dichlofluanid gegen falschen Mehltau. Jedoch kann dieser in feuchten Lagen zu einem Dauerproblem werden, sodass über einen Standortwechsel der Pflanzen nachgedacht werden sollte.

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