Türkischer Mohn ( Palaver Orientale), auch Morgenländischer Mohn, Orientalischer Mohn, Garten-Mohn, Stauden-Mohn oder Feuer-Mohn genannt, gehört der Familie der Mohngewächse (Papaveraceae) an. Dieser kommt ursprünglich aus dem Gebiet der Türkei, dem Iran und dem Kaukasus.

Türkischer Mohn

Türkischer Mohn im Garten.

Die riesigen lachsfarbenen bis tiefroten Blüten des türkischen Mohns, aus deren Blattrosetten kleine aufrechte Stängel mit pelzigen violett-schwarzen Knoten wachsen, haben eine Größe von ca. 10-15cm und ist damit größer als der bei uns beheimatete Klatschmohn. Neben dem typischen roten Mohn gibt es auch andersfarbige Züchtungen z.B. in Weiß. Der Orientalische Mohn ist wegen seiner auffälligen Blüten eine beliebte Gartenzierpflanze.

Der lange Stiel mit seinen graugrünen Blättern ist mit kleinen weißen Härchen überzogen. Das krautartige Gewächs blüht von Mai bis Juli und kann eine Höhe von 1m erreichen.

Pflanzung und Standort

Der Türkische Mohn gedeiht am besten auf gut durchlässigem Boden und mag es vollsonnig.

Man sollte dieses Gewächs in Gruppen mit einem Abstand von 40-50cm in Rabatten pflanzen, aber am Besten nicht in den Vordergrund, da der Mohn sonst nach dem Einziehen des Laubs Lücken im Beet bildet.

Als Nachbarpflanzen würden farblich zum Beispiel Rittersporn, BartirisEchter Salbei oder Steppensalbei gut passen, während Sommermargeriten, Ziertabak, Tagetes oder Dahlien gut als Lückenfüller (Blühen zu einer anderen Zeit) geeignet sind.

Pflege, Düngung und Vermehrung

Das Mohngewächs ist winterhart und pflegeleicht. Es sollte vor dem Winter und im Frühjahr mit Kompost gemulcht werden, um den Boden mit Nährstoffen zu bereichern. Nach dem Austreiben der Pflänzchen im Frühjahr kann Volldünger in die Erde eingearbeitet werden, was die Blühfreudigkeit fördert.

Die Bewässerung sollte gleichmäßig und nicht übermäßig erfolgen, da türkischer Mohn sehr anfällig für Staunässe ist.

Krankheiten und Schädlinge

Schwärzlich verfärbte Blüten und Blätter mit schleimigen Flecken weißen auf einen Bakterienbrand hin. Diese Pflanzen sollten sofort, aber nicht auf dem Kompost, entsorgt werden. Es sollte an der vormaligen Pflanzstelle die nächsten zwei Jahre nichts mehr angepflanzt werden.