Fuchsschwanz Amarant

Fuchsschwanz, Amarant

Der Fuchsschwanz (Amaranthus), auch als Amarant oder Inkaweizen bezeichnet, ist eine kälteempfindliche, meist einjährige Sommerblume mit attraktiven Blättern und Blüten, der der Familie der Fuchsschwanzgewächse angehört.

Fuchsschwanz Amarant
Der Fuchsschwanz, auch Amarant genannt, fällt direkt mit seinen tiefroten Blütenständen auf.

Etwa hundert Arten kommen weltweit, außer in der Antarktis, vor. Am bekanntesten sind jedoch die aufrecht stehenden oder hängenden Arten, da ihre grünen, roten, goldbraunen oder purpurnen Blütenstände mit Höhen von bis zu fünfzig Zentimetern meist wie Fuchsschwänze aussehen und damit einen sehr attraktiven Anblick in nahezu jedem Garten liefern.

Meist wird die Sorte Amaranthus caudatus, welche auch unter dem Namen Gartenfuchsschwanz bekannt ist, in unseren Gärten gepflanzt.

Auch die Blätter des Amarants sind sehr dekorativ. Sie sind rot, braun, bronzefarben, gelb, grün oder sogar mehrfarbig gefleckt.  Die Pflanzen erreichen stattliche Wuchshöhen zwischen sechzig und einhundertzwanzig Zentimetern. Die Wuchshöhen sollten bei der Platzierung im Garten beachtet werden, damit die Pflanzen ausreichend Platz zur Entfaltung haben.

Blühende Amarant-Arten eignen sich sehr gut für die Vase. Samenkapseln lässt man reifen und verwendet sie für Trockensträuße, in denen sie sehr gut zur Geltung kommen.

Pflanzung und Standort

Da die Pflanze keinen Frost verträgt, sollte sie nicht vor Ende Mai ins Freiland gesetzt werden. Auch die Pflanzung in Kübeln oder Kästen sollte daher erst nach den Eisheiligen, also nach dem fünfzehnten Mai erfolgen.

Besonders schön wirken Fuchsschwänze in Gruppenpflanzung, aber auch neben Strauchmargeriten, Lobelien und Silberblatt sorgen sie für einen Blickfang.

Der Amarant benötigt vollsonnige, windgeschützte Standorte, da er sehr wärmebedürftig ist.

Die Erde sollte gut durchlässig und mit verrottetem Stallmist oder Kompost angereichert sein. Für die Kübelpflanzung ist Einheitserde ausreichend.

Hochwüchsige Sorten sollten recht bald nach der Pflanzung abgestützt werden, damit sie nicht abbrechen.

Pflege, Düngung und Vermehrung

Ab dem Frühsommer sollte eine wöchentliche Düngergabe mit Flüssigdünger erfolgen. Bei Kübelpflanzen kann vor dem Einpflanzen ein Vorratsdünger unter die Erde gemischt werden. Dann ist es ausreichend, nur alle zwei Wochen flüssigzudüngen.

Verwelkte oder abgestorbene Pflanzen können ausgerissen und kompostiert werden.

Vermehrt wird der Fuchsschwanz durch Aussaat. Hierfür werden hohe Temperaturen benötigt. Daher sollte eine Aussaat in Töpfen im Wintergarten oder im Frühbeet im März erfolgen.

Nach etwa sieben bis vierzehn Tagen erscheinen die Keimlinge und können in größere Töpfe pikiert werden, bevor sie ab Ende Mai in Abständen zwischen dreißig bis neunzig Zentimetern ins Freiland gepflanzt werden.

Krankheiten und Schädlinge

Zum Teil werden Fuchsschwänze von Blattläusen befallen. Hier helfen Nützlinge wie Marienkäfer und Florfliegen, die Blattläuse vertilgen. Um Nützlingen einen Unterschlupf zu bieten, sollten viele Blühpflanzen im Garten vorhanden sein.

Zur Stärkung der Fuchsschwanzpflanzen kann im zeitigen Frühjahr ein Sud aus Meerrettich, Knoblauch oder Ackerschachtelhalm gespritzt werden.

Ist der Befall massiv, muss mit Endosulfan behandelt werden.

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