Ringelblumen

Garten-Ringelblume
Die Ringelblume macht im Garten eine gute Figur und ist als Heilkraut recht beliebt.

Ringelblumen (Calendula officinalis) gehören zur Familie der Korbblütengewächse und sind besonders aufgrund ihrer Verwendung in der Heilkunde bekannt.

Garten-Ringelblume
Die Ringelblume macht im Garten eine gute Figur und ist in der Heilkunde recht beliebt.

Ihren Namen verdankt die Ringelblume ihren Samen, die sich nach der Blüte entwickeln. Sie sind teilweise sichelförmig, gekrümmt oder geringelt.

Ringelblumen sind schnellwüchsige, winterharte Sommerblumen mit margeritenähnlichen Blüten in Nuancen von Gelb, Orange, Rot, Lachsfarben und sogar Grün, teils einfach mit dunkler Mitte, teils gefüllt blühend. Die essbaren Blütenblätter können außerdem zu Salaten gegeben werden. Auch in Teemischungen ist sie anzutreffen.

Ringelblumen sind buschige einjährige Pflanzen mit einem üppigen Blütenflor von Juni bis September, teils noch länger. Sie erreichen Wuchshöhen von dreißig bis zu siebzig Zentimetern und Breiten bis zu dreißig Zentimetern.

Sie eignen sich gut als Schnittblumen, sollten jedoch beim Schnitt noch nicht vollständig aufgeblüht sein. Außerdem sorgt das Abschneiden für das vermehrte Blühen der Pflanze.

Pflanzung und Standort

Die Garten-Ringelblume gedeiht am besten in vollsonniger Lage. Dabei benötigt sie nur mageren Boden. Schlecht hingegen verträgt sie schwere, schlecht drainierte Böden, sodass in diesem Fall Gefäßkulturen vorzuziehen sind.

Eine Aussaat erfolgt an Ort und Stelle von März bis Mai oder von September bis Oktober. Im Herbst ausgesäte Blumen blühen im nächsten Frühjahr zeitiger. Die Sämlinge werden nach dem Aufgang lediglich auf Abstände bis zu fünfundzwanzig Zentimetern ausgedünnt.

[the_ad_placement id=“im-content“]Falls sie als Schnittblume Verwendung finden soll, ist eine Aussaat in Furchen in Abständen von etwa fünfzehn Zentimetern anzuraten. Anschließend werden die Jungpflanzen ebenfalls ausgedünnt.

Ringelblumen wirken aufgrund ihrer Blüten- und Farbenvielfalt sehr gut in Stauden- und Sommerblumenbeeten, in Bauerngärten und neben Phlox, blauem Rittersporn, Lupinen, Jakobsleiter, Jungfer im Grünen und Bechermalven.

Pflege, Düngung und Vermehrung

Verwelkte Pflanzen können ausgerissen und kompostiert werden. Einige Pflanzen sollten jedoch stehengelassen werden, um eine Selbstaussaat zu begünstigen, die im Frühjahr für eine zeitige Blüte der Jungpflanzen sorgt.

Gedüngt werden sollten Ringelblumen einmal monatlich mit kaliumbetonten Flüssigdünger. Hierfür eignet sich besonders Blaukornvolldünger.

Vermehrt werden Ringelblumen ausschließlich durch Aussaat. Hierfür entnimmt man verblühten Blumen die Samenkapseln und bewahrt sie kühl, trocken und dunkel auf, um sie entweder im Herbst oder im Frühjahr im Freiland auszusäen. Hierfür werden die Samen ausgestreut und nur leicht mit Erde bedeckt.

Krankheiten und Schädlinge

Manchmal werden Gartenringelblumen durch Mehltau geschädigt, der die Blätter mit einem grauen Belag überzieht. Befallene Blätter sollten deshalb schnell entfernt werden.