Wurmfarn

Wurmfarn
Wurmfarn

Etwa einhundertfünfzig Arten des Wurmfarn (Dryopteris) existieren vor allem auf der nördlichen Hemisphäre und gehören zur Familie der Wurmfarngewächse.

Wurmfarn
Wurmfarn

Im Volksmund werden die Wurmfarne auch als Bandwurmwurzel, Schnackenkraut oder Flöhkraut bezeichnet. Früher galten Tinkturen aus den Wurzeln des Wurmfarns als Mittel gegen Würmer, vor allem Bandwürmer, Rheuma und Gicht. Heute gilt er allerdings als giftige Pflanze und findet daher nur noch in Ausnahmefällen Verwendung.

Die Blätter stehen trichterförmig in einer Rosette beisammen, die mit braunen Schuppen überzogen ist. An einer zentralen Rippe wachsen einfach oder doppelt gefiederte Blätter. Auf der Unterseite der Blätter werden unzählige, gut sichtbare Sporen ausgebildet.

Die Wurmfarne können Höhen bis zu über einem Meter erreichen. Der bekannte Wurmfarn Dryopteris filix-mas mit steif aufrecht stehenden Blättern wird jedoch nur etwa vierzig Zentimeter hoch. Diese Farnsorte eignet sich gut für die Pflanzung im Garten.

Pflanzung und Standort

Besonders in der Nähe von Kiefern- und Buchenwäldern gedeiht der Wurmfarn besonders gut.

Je nach Sorte fühlt sich der Wurmfarn auf humosem, torfhaltigen Untergrund in schattiger und halbschattiger Lage sowie auf nicht zu nassen Böden sehr wohl.

[the_ad_placement id=“im-content“]Es gibt jedoch auch Sorten wie der Starre Wurmfarn, die zwischen Geröll und Steinen in sonniger Lage am besten wachsen.

Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr oder Herbst so tief, dass die Rosette nur etwas aus dem Boden herausragt.

In großen Steingärten neben Gauklerblumen, Duftsteinrich oder Sumpfblumen trägt der Wurmfarn zur dekorativen Untermalung bei.

Pflege, Düngung und Vermehrung

Der Wurmfarn benötigt wie fast alle Farne sehr wenig Pflege. Auch eine Düngung ist nicht notwendig. Lediglich das Untermischen von Knochenmehl oder Hornspänen an der Pflanzstelle verhindert einen zu hohen Salzgehalt an manchen Standorten.

Eine Vermehrung kann mittels Teilung älterer Pflanzen im Frühjahr oder Sommer vorgenommen werden. Hierzu wird die Teilpflanze ebenso tief in die Erde gesetzt wie die Mutterpflanze stand. Zum schnellen Anwachsen sollte der Farn regelmäßig gegossen werden.

Eine andere Art der Vermehrung stellt der Farn selbst sicher, da seine Sporen dafür Sorge tragen.

Krankheiten und Schädlinge

Der Wurmfarn ist gegen Krankheiten und Schädlinge weitgehend resistent und sehr robust.