Pfingstrose

Die Pfingstrose (Paeonia) gehört zur Gattung der Pfingstrosengewächse und bildet weltweit mehr als 30 Arten.

Pfingstrose gefüllte
Gefüllte Pfingstrose

In unseren Breiten kommt vor allem die Echte Pfingstrose (Paeonia officinalis) vor, die auch als Gemeine Pfingstrose oder Bauern-Pfingstrose (Bauernrose) bezeichnet wird. Als Zierpflanze in Parks begegnet man häufig Züchtungen der Chinesischen Pfingstrose (Paeonia lactiflora).

Man unterscheidet zwischen Staudenpfingstrosen einerseits und Strauchpfingstrosen beziehungsweise Baumpäonien andererseits. Übergreifendes Merkmal dieser bekannten Frühjahrsblüher sind die oft über 10 cm großen, prächtig rot- oder rosa gefärbten, teilweise auch weißen und gelben Blüten, die es gefüllt oder ungefüllt gibt. Pfingstrosen können sehr alt werden.

Pflanzung und Standort

Wichtigste Voraussetzung für ein Gedeihen ist ein nährstoffreicher und etwas kalkhaltiger Boden, der vor langer Trockenheit geschützt werden muss. Sonne oder leichter Halbschatten ist ideal.

Pfingstrose rosa
Rosa Pfingstrose.

Die Augen der Pfingstrosen sollten nicht mehr als 2 bis 3 cm unter die Erde gepflanzt werden, da ansonsten die Blüte ausbleiben könnte. Der Pflanzabstand sollte mindestens 80 cm betragen, bei Strauchpfingstrosen etwa 1,5 m. Beste Pflanzzeit ist zwischen Ende August und Ende Oktober, es ist aber auch noch bis März möglich.

Pfingstrosen vertragen sich gut mit Frauenmantel und Storchschnabel.

Pflege, Düngung und Vermehrung

Wichtig ist regelmäßiges Gießen, es sollte aber keine Staunässe entstehen.

Im Frühjahr und nach der Blüte sollte man Kompost oder organischem Dünger ein wenig in den Boden einarbeiten. Ungünstig sind Dünger mit hohem Stickstoffanteil und das Düngen direkt an der Pflanze.

Eventuell ist eine Stütze für die schweren Blüten nötig. Nach dem Verblühen die Blüten entfernen. Im Herbst oder Frühjahr sollten Stiele und Blätter stark zurückgeschnitten werden.

Ältere Pflanzen kann man auch leicht selbst vermehren. Einfach im Herbst die Wurzel ausgraben, in mehrere Stücke zerteilen und diese dann nicht zu tief einpflanzen. Dabei darauf achten, dass jedes Teil mindestens drei Stängelknospen besitzt. In den nächsten ein bis zwei Jahren wird dann die Blüte aber voraussichtlich ausfallen.

Krankheiten und Schädlinge

Die Pfingstrose bleibt in der Regel von Krankheiten und Schädlingen verschont. Gelegentlich sieht man Ameisen, die sich auf ihr wohlfühlen, aber für die Pflanze nicht schädlich sind.

Gegen Blattlausbefall hilft eine Schmierseifenlauge.

Pilzkrankheiten lassen sich durch das Entfernen von Blattwerk und welken Stängel im Herbst vermeiden.

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