Goldrute

Goldrute
Goldrute

Die Gewöhnliche Goldrute wird sehr gerne in (Natur)Gärten angepflanzt und erreicht eine Wuchshöhe von ca. 40 bis 50 Zentimetern. Ursprünglich war sie in Nordamerika beheimatet – heute ist sie dagegen auch in Mitteleuropa sehr weit verbreitet. Im Volksmund wird die Goldrute auch als Goldraute, Petrusstab, Himmelbrand oder Waldkraut bezeichnet.

Ihre goldgelben, traubenförmigen Blütenstände sind bereits ab Mai in voller Pracht zu bewundern – meist bis in den Oktober hinein. Die Goldrute gehört zur Pflanzengattung der Korbblütler (Asteraceae) und trägt den botanischen Namen Solidago virgaurea.

Pflanzung und Standort

Goldrute
Goldrute

Weitere Arten der Goldrute sind z.B. die kleinere Alpen Goldrute (Solidago virgaurea ssp. minuta), die Kanadische Goldrute (Solidago canadensis), die Grasblättrige Goldrute (S. graminifolia) und die bis zu 2,5 Meter große Riesen-Goldrute (Solidago gigantea). Bei allen Versionen handelt es sich um mehrjährige Pflanzen, die sich im Garten an trockenen und nährstoffärmeren Standorten wohlfühlen – wie z.B. auf Freiflächen oder im Beet.

Die Solidago bevorzugt einen lehmig-sandigen Boden und möglichst viel Sonnenlicht. Auch deshalb kann die Goldrute im Frühjahr optimal in die Gärten angepflanzt werden. Als Pflanzennachbarn empfehlen sich z.B. verschiedene Gräser, Herbstastern, der Rittersporn oder das Sonnenkraut.

Pflege, Düngung und Vermehrung

Die Goldrute qualifiziert sich durch ihre Anspruchslosigkeit für die unterschiedlichsten Gartenbedingungen – sie passt u.a. perfekt in angelegte Wildblumengärten. Da sie sich selbst über längere Zeiten auf nährstoffarmen Böden wohlfühlt, sollte die Goldrute nur wenig bis gar nicht gedüngt werden.Experten empfehlen, die Pflanze vor allem im Frühjahr zu unterstützen – am besten mit einem organischen Dünger (z.B. mit Kompost, Hornspäne oder Guano).

Dieser Zeitpunkt kann auch dafür genutzt werden, um die Goldrute zu vermehren. Dafür wird ihr knotiger Wurzelstock aus der Erde entnommen und einfach mit dem Spaten geteilt. Die Pflanze wird dadurch gleichzeitig verjüngt und bleibt über viele Jahre wuchs- und blühfreudig. Direkt nach der Blüte kann die Goldrute großzügig zurückgeschnitten werden.

Krankheiten und Schädlinge

Die verschiedenen Arten der Goldrute sind nur wenig anfällig für Krankheiten oder Schädlinge. Eine Ausnahme sind lange Trockenperioden – hier kann sich auf den Blättern, Stängeln und Blütenknospen Mehltau bilden (als weißer oder hellgrauer Belag). Diesen Befall übersteht die Goldrute meist ohne Hilfe. Sollte die die Pflanze jedoch mit Wachstumsstörungen reagieren, können Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden.