Gemswurz

Gemswurz
Gelbe Gemswurz, auch Frühlingsmargerite genannt.

Die Gemswurz (Doronicum orientale) gehört zur Familie der Korbblütengewächse und ist in unseren Gärten eine weit verbreitete, ausdauernde, anspruchslose Staude. An ihren bis zu 90 Zentimeter langen kräftigen, aufrecht wachsenden Stielen erblühen bereits im zeitigen Frühjahr die strahlenförmigen, leuchtend gelben Blüten mit bis zu 5 Zentimetern Durchmesser. Auch gefüllte Sorten sind im Handel erhältlich.

Gemswurz
Gelbe Gemswurz, auch Frühlingsmargerite genannt.

In kleinen Horsten mit Blattrosetten aus herzförmigen bis runden Blättern erblühen bei günstigen Gegebenheiten bereits sehr zeitig im Jahr viele dieser gelben Blüten. Daher und Aufgrund ihrer Ähnlichkeit zu Margeriten wird sie auch als Frühlingsmargerite bezeichnet.

Im Zusammenspiel mit Frühblühern wie Traubenhyazinthen, Tulpen und Krokussen sowie neben Funkien und Farnen setzt sie in jedem Garten eindrucksvolle Akzente. Circa 35 Arten der Gemswurz sind bekannt, davon sind 8 in Mitteleuropa weit verbreitet. Als Schnittblume ist die Gemswurz ausgesprochen gut geeignet.

Pflanzung und Standort

Die Gemswurz bevorzugt halbschattige bis sonnige Plätze auf nicht zu nährstoffreichem Boden. Ein kalk- und lehmhaltiger Boden bietet der Gemswurz nahezu ideale Bedingungen für ein kräftiges Gedeihen. Sie verträgt jedoch keine Staunässe.
Gepflanzt werden sollte sie in Abständen von 30 bis 40 Zentimetern.

Pflege, Düngung und Vermehrung

[the_ad_placement id=“im-content“]Die Gemswurz ist recht anspruchslos hinsichtlich der Pflege. Wie bei fast allen Blühstauden sollten verblühte Teile regelmäßig entfernt werden, um der Pflanze Kraft für den Nachschub an Blüten zu sichern. Im Herbst sollte sie kräftig zurückgeschnitten werden, damit sie im Frühjahr erneut kräftig austreiben und genügend Blüten bilden kann.

Einen Winterschutz benötigt sie nicht, da sie weitgehend frostunempfindlich ist. Im zeitigen Frühjahr kann die Gemswurz mäßig mit einem organisch-mineralischen Dünger versehen werden.

Die Staude vermehrt sich gut alleine durch ihre unterirdischen Ausläufer. Dann bilden sich ganz in der Nähe weitere Stauden. Natürlich kann die Staude geteilt und gepflanzt werden. Die Teilung sollte beim Austrieb im Frühjahr vorgenommen werden. Dies erfordert wenig Aufwand, da die Gemswurz schnell und problemlos anwächst. Insbesondere junge Pflanzen benötigen dann regelmäßig Feuchtigkeit, die man am besten durch Mulchen mit verrottetem Stallmist oder Kompost erhalten kann.

Krankheiten und Schädlinge

Für die Gemswurz sind keine Krankheiten und Schädlinge von Bedeutung.
Zu schwere Böden und Staunässe könnten jedoch zu Wurzelfäule führen, so dass diese Böden mit etwas Sand versetzt werden sollten. Bei zu starker Nässe könnte Mehltau auftreten.