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Kugelamarant

Der Kugelamarant (Gomphrena globosa) gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse und ist eine kälteempfindliche Sommerblume. Beheimatet ist der Kugelamarant im tropischen und subtropischen Amerika. In Garten- und Pflanzencentern wird als Topf- oder Balkonpflanze oftmals nicht der Echte Kugelamarant (Gomphrena globosa) angeboten, sondern Hybride-Züchtungen. Die Pflegeanleitung gilt aber sowohl für den Echten, sowie für die hybriden Sorten.

Kugelamarant Gomphrena globosa

Auffallende Blüte des Kugelamarant (Gomphrena globosa)

Je nach Sorte erreicht der Kugelamarant Wuchshöhen zwischen dreißig und fünfundsiebzig Zentimetern. Sein charakteristisches Merkmal sind die lackartig glänzenden, runden Blütenköpfchen in Rot, Purpurviolett, Rosa und Weiß mit einem Durchmesser von zwei bis drei Zentimetern. Die Blütezeit erstreckt sich von Mai bis September.

Kugelamarant eignet sich besonders zur Verwendung als Trockenblume, da er selbst dann seine Farbkraft und -intensität beibehält. Der beste Zeitpunkt für die Verwendung als Trockenblume ist der Schnitt der Pflanze im Spätsommer.

In einem Sommerblumenbeet sorgt er für farbliche Akzente neben Schleierkraut, Strohblumen oder Meerlavendel. Auch in Töpfen gedeiht der Kugelamarant problemlos. So kann er einen sonnigen Balkon neben anderen Balkonpflanzen wie etwa Petunien, Geranien, Husarenknopf oder Fuchsien durch seine leuchtenden Blütenköpfe durchaus bereichern. Da er einjährig wächst, muss er auch nicht umgetopft werden.

Pflanzung und Standort

Der Kugelamarant bevorzugt luftige, sonnige Lagen. Er benötigt einen gut durchlässigen Boden, der am besten mit Kompost angereichert werden sollte.

Im März werden die Samen des Kugelamarants in Töpfe mit Einheitserde ausgesät und nur leicht bedeckt. Es empfiehlt sich, die Samen einige Tage vorher einzuweichen, um die Keimung zu fördern.

Danach werden die Töpfe bei achtzehn Grad Celsius an einen dunkeln Ort gestellt. Nach circa zwei Wochen erscheinen die ersten Keimlinge. Diese werden in Multitopfschalen pikiert und unter Folie weiter kultiviert und stetig feucht gehalten.

Eine Pflanzung im Freien erfolgt nach dem Abhärten sowie nach den letzten Frösten im Mai, da die Pflanze kälteempfindlich reagiert. Die Abstände sollten etwa dreißig Zentimeter betragen.

Pflege, Düngung und Vermehrung

Sind die Pflanzen im Freiland angewachsen, benötigen sie recht wenig Pflege. Sie sollten stets feucht gehalten werden und monatlich einmal herkömmlichen Flüssigdünger erhalten.

Für eine spätere Vermehrung können verwelkte Blütenköpfe abgeschnitten und dunkel und trocken aufbewahrt werden. Die Aussaat erfolgt dann im Frühjahr in Töpfen (siehe oben).

Nach der Blüte, etwa ab Oktober, wird die gesamte Pflanze ausgerissen und kompostiert.

Krankheiten und Schädlinge

Für den Kugelamarant sind weder Krankheiten noch Schädlinge von Bedeutung.