Die Schefflera (Schefflera) wird auch als Strahlenaralie bezeichnet und gehört zur Familie der Araliengewächse. Ursprünglich ist sie in den Tropen beheimatet und wurde nach Jakob Christian Scheffler, einem Botaniker des 18. Jahrhunderts, benannt.

Schefflera Strahlenaralie

In ihrer Heimat wachsen sie zu Bäumen, bei uns sind sie beliebte Zimmerpflanzen: Schefflera oder auch Strahlenaralie genannt.

Die Strahlenaralie gilt als sehr imposante Zimmerpflanze, da sie sehr wuchsfreudig ist und in ihrer Heimat als Baum wächst. Sie verfügt über große, handförmige Blätter, die durch ihre Anordnung wie Strahlen wirken. Mit zunehmendem Alter der Pflanze vermehrt sich auch die Zahl der Strahlen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass eine Schefflera im Lauf der Jahre eine Wuchshöhe von bis zu zwei Metern erreicht. Mit dem richtigen Schnitt können Schefflera auch als Stämmchen gezogen werden (siehe Bild weiter unten):.

Die bekannteste Art unter ihnen ist die Schefflera actinophylla, aus Australien stammend. Sie zeigt langstielige, ledrig glänzende Blätter, die bis zu dreißig Zentimeter lang werden können.

Als zierliche Art gilt die Schefflera arboricola, die durch kleinere Blätter sowie durch Züchtungen mit panaschierten Blättern sehr auffällig und attraktiv wirkt und sich daher für kleine Räume hervorragend eignet.

Pflanzung und Standort

Die Schefflera bevorzugt einen hellen bis halbschattigen Standort. Sie benötigt zudem viel frische Luft, jedoch keine Zugluft. Die Temperaturen sollten zimmerwarm bis kühl sein. Im Sommer kann sie im Freien, jedoch windgeschützt und vor warmer Mittagshitze geschützt, sehr gut überdauern.

Die Schefflera sollte aufgrund ihrer Wuchsfreude einen Topf mit großem Durchmesser erhalten. So kann ein jährliches Umtopfen unterbleiben und die Pflanze kann sich darin gut entfalten, ohne in ihrem Wachstum gestört zu werden.

Sie sollte normale Zimmerpflanzenerde erhalten, die jedoch gut durchlässig ist, da Staunässe unbedingt vermieden werden muss. Zudem eignet sich die Schefflera hervorragend zur Haltung in Hydrokultur.

Pflege und Düngung der Strahlenaralie

Schefflera Stämmchen

Schefflera können auch als Stämmchen kultiviert werden.

Die Strahlenaralie sollte während der Wachstumsperiode zwischen April und September mäßige Wassergaben erhalten. Allerdings darf niemals Wasser im Untersetzer stehenbleiben, da sie „nasse Füße“ ganz und gar nicht mag und darauf mit Blattwurf reagiert.
Im Winter sollten die Wassergaben hingegen deutlich reduziert werden und nur darauf geachtet werden, dass die Pflanze nicht austrocknet. Ein einmaliges, wöchentliches Gießen ist meist ausreichend.

Bei hohen Temperaturen und sehr trockener Luft bietet sich ein häufiges Übersprühen der Pflanze mit lauwarmem Wasser an. Damit die Blätter ihren dekorativen Glanz beibehalten, können sie auch mit einem feuchten Tuch abgewischt werden.
Große Pflanzen vertragen gut ein vorsichtiges Überbrausen mit lauwarmem Wasser in der Dusche oder Badewanne.

Zwischen März und September erhält die Schefflera im Abstand von vierzehn Tagen Dünger. Hierfür eignet sich flüssiger Zimmerpflanzendünger, aber auch Düngestäbchen können Verwendung finden. Häufig ist es ausreichend, wenn die Düngergaben sich auf die Hälfte der angegebenen Menge beschränken; sowohl bei Flüssigdünger als auch bei Düngestäbchen.

Vermehrung der Schefflera

Eine Vermehrung der Schefflera zeigt sich mit Hilfe von Samen Erfolg versprechend. Ältere Pflanzen können im Laufe ihres Lebens Steinfrüchte ausbilden, die in getrocknetem Zustand kantig wirken. Eine Steinfrucht kann bis zu elf Samen beinhalten.

Diese werden am besten im Februar oder im Juli bei einer Bodentemperatur von fünfundzwanzig Grad Celsius in kleine Töpfe mit normaler Zimmerpflanzenerde gesteckt und bis zum Aufgang regelmäßig feucht gehalten. Wenn die Pflanze den Topf gut durchwurzelt hat, kann sie Platz in einem größeren Topf finden.

Eine Stecklingsvermehrung gestaltet sich bei der Schefflera hingegen etwas schwierig, da Stecklinge nur selten bewurzeln. Hilfreich hierfür ist eine spezielle Bewurzelungshilfe aus dem Fachhandel. Am besten eignet sich für die Stecklingsvermehrung der Frühsommer.

Überwintern

Im Winter sollte die Schefflera kühler stehen. Pflanzen mit panaschierten Blättern benötigen dann Temperaturen von mindestens zwölf bis sechzehn Grad Celsius. Stehen sie jedoch zu kühl oder zu warm, werfen sie recht schnell ihre Blätter ab oder weisen Schädlinge auf. Auch sollten die Pflanzen beim überwintern weniger gegossen werden als im Sommer.

Krankheiten und Schädlinge

Die Schefflera ist anfällig für Krankheiten und Schädlinge, wenn sie nicht unter bestmöglichen Bedingungen kultiviert wird. Auf zu viel Wasser reagiert sie mit Blattabwurf und zügiger Fäulnis, auf zu warme Zimmerluft reagiert sie mit Schild-, Woll– oder Blattläusen.

Beim Auftreten von Schildläusen können diese zuerst mit einem scharfen Messer sorgfältig abgekratzt werden. Später sollten spezielle Zäpfchen gegen das Ungeziefer in die Erde gesteckt werden.

Wollläuse, die wie kleine Wattebällchen an der Pflanze sichtbar werden, können mithilfe eines in Alkohol getränkten Wattestäbchens betupft werden.

Blattläuse sollten mit einem harten, kalten Wasserstrahl von der Pflanze entfernt werden.

Allerdings ist das Auftreten der Schädlinge häufig auf ungünstige Standortbedingungen zurückzuführen. Diese können unter Beibehaltung der Bedingungen immer wieder auftreten und die Pflanze dadurch schädigen. Bei starkem Befall kann ein Umtopfen sowie ein Standortwechsel hilfreich sein. Zudem sollten die Wassergaben überprüft und gegebenenfalls reduziert werden.