Skabiose-garten

Skabiosen

Skabiosen (Skabiosa) gehören zur Familie der Geißblattgewächse und sind einjährige, ausdauernde und krautige Pflanzen. Sie eignen sich hervorragend für Blumengärten im ländlichen Stil und sind ein dankbarer Lückenfüller, da sie sehr leicht zu ziehen sind und sogar Fröste bis zu minus fünfzehn Grad Celsius vertragen.

Skabiose-garten
Skabiosen wirken vor allem in Bauerngärten.

Die runden, etwa drei Zentimeter großen Blütenköpfe der Skabiosen blühen in der Zeit von Juni bis September in Nuancen von Blau, Hellviolett, Purpur, Pink, Scharlachrot sowie Weiß. Auf ihren drahtigen Stängeln erreichen sie eine Höhe von etwa dreißig bis fünfzig Zentimetern.

Als Schnittblume eignen sich Skabiosen ausgezeichnet, weil sie sich in der Vase sehr lange halten und zudem filigrane Akzente in jedem Sommerblumenstrauß setzen.

Von den etwa einhundert bekannten Arten der Skabiosa werden circa zwanzig Arten in Europa kultiviert, darunter die beliebten Samt- und Duftskabiosen.

Pflanzung und Standort

Die Skabiose bevorzugt einen vollsonnigen, jedoch windgeschützten Standort. Ein gut durchlässiger Boden, der mit verrottetem Stallmist oder Komposterde angereichert wurde, ist ideal für die Skabiosen.

Inmitten weißer Schleifenblumen oder neben Spaltblumen, Kornblumen und Ziergräsern eignet sie sich in Gruppen gepflanzt für Beete und Rabatten gleichermaßen.

Eine Aussaat erfolgt bereits ab März an Ort und Stelle. Bis zum Frühsommer werden die Jungpflanzen dann auf Abstände von zwanzig bis dreißig Zentimetern ausgedünnt.

Pflege, Düngung und Vermehrung

Die besonders zarten Jungpflanzen sollten von Unkraut frei gehalten werden, da sie sich ansonsten nur selten durchsetzen können.

Zusätzliche Düngergaben sind nicht erforderlich, da die Skabiosen an einem günstigen Standort sehr anspruchslos sind und zumeist hervorragend gedeihen.

Nach dem vollständigen Abblühen können die Pflanzen ausgerissen und dem Kompost beigegeben werden.

Zur Vermehrung können vertrocknete Blütenköpfe von den Stängeln abgenommen und trocken und dunkel bis zum nächsten Frühjahr aufgehoben werden. Im März werden die Samenkörner dann in etwa ein Zentimeter tiefe Furchen eingestreut, leicht mit Erde bedeckt und mäßig bis zum Aufgehen gegossen.

Nach etwa vierzehn Tagen sind die meisten Keimlinge sichtbar und das Ausdünnen kann beginnen. Hierbei sollten nur die kräftigsten Pflänzchen stehengelassen werden. Dieser Vorgang sollte bis zum Juni ständig wiederholt werden, damit sich ein wahres Blütenmeer mit besonders großen Blütenköpfen bilden kann.

Krankheiten und Schädlinge

Für die Skabiosen sind keine besonderen Krankheiten oder Schädlinge bekannt.

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