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Kapuzinerkresse

Die Kapuzinerkresse (Tropaeolum) gehört zu den Kapuzinerkressengewächsen und ist vielseitig einsetzbar. Manche lieben sie aufgrund ihres Aussehens, andere wegen ihrem Geschmack. Auch wenn sie eher als Zierpflanze in unseren heimischen Gärten verbreitet ist, so kommt sie doch immer öfter auch auf den Teller. Denn die Blüten, Blätter und Früchte der Kapuzinerkresse sind essbar, und gesund noch dazu. Verbreitet sind rot, orange und gelb blühende Arten der Kapuzinerkresse.

Standort und Pflanzung

Kapuzinerkresse im Garten

Kapuzinerkresse ist essbar und ein Blickfang im Garten.

Kapuzinerkresse mag es sonnig. So wächst die Pflanze am besten an einem vollsonnigen Standort, aber auch im Halbschatten gedeiht sie noch recht gut. Optimal geeignet sind Lehmböden, die noch dazu kalkhaltig und sandig sind. Je magerer der Boden, desto mehr Blüten bekommt sie.

Die Aussaat erfolgt an Ort und Stelle, ab Mitte Mai nach den Eisheiligen. Dazu nimmt man jeweils zwei bis drei Samen und „bohrt“ ein kleines Pflanzloch von etwa 3 cm. Alternativ können die Pflanzen auch unter Glas vorgezogen werden. Das funktioniert schon ab dem Monat April. Jeweils zwei Samen werden in einem 6 bis 8-cm-Topf zum Keimen gebracht und dann ab Mitte Mai ins Freie gesetzt.

Kapuzinerkresse ist gut für die Mischkultur mit zahlreichen Pflanzen geeignet. So gedeiht sie in der Nachbarschaft mit Kohlgewächsen und hat sich auch als „Blattlausablenkung“ als Nachbar von Rosen einen Namen gemacht. Blattläuse befallen dann lieber die Kapuzinerkresse als die Rosen.

Pflege und Düngung

Viel Pflege braucht das Gewächs nicht. Sofern ausreichend gegossen und eine kleine Gabe verrotteter Kompost im Frühjahr in den Boden eingearbeitet wird, gedeiht die Kapuzinerkresse ganz prächtig.

Ernte und Vermehrung

Von Ende Juni bis zum ersten Frost bilden sich immer wieder neue Blüten. So bekommt man eine reichliche Ernte. Die jungen, zarten Blätter, die noch vor der Blüte geerntet werden, lassen sich fein zerkleinert als Beilage für den Salat oder als Brotbelag verwenden. Auch die Blüten der Kapuzinerkresse sind essbar, eignen sich aber auch wunderbar zu Dekorationszwecken. Die geschlossenen Blütenknospen und die jungen Samen können als Kapernersatz verwendet werden. Dazu legt man sie in Kräuteressig ein.

Die Vermehrung erfolgt durch Aussaat.

Krankheiten und Schädlinge

Ein Schädling, der die Kapuzinerkresse befallen kann, ist die Raupe des Großen Kohlweißlings. Auch Blattläuse lassen sich gerne auf ihr nieder. Daher wird die Pflanze auch oft als „Blattlausfänger“ eingesetzt, um die Blattläuse von kostbareren Pflanzen fern zu halten.