Bleistiftbaum

Bleistiftbaum
Der Bleistiftbaum ist unter vielen Namen bekannt. Ob nun Blaustiftstrau, -Pflanze, Gummihecke oder Milchbusch, gemeint ist die besonders ausschauende Euphorbia tirucalli.

Der Bleistiftbaum (Euphorbia tirucalli) wird auch als Gummihecke, Bleistiftpflanze, Milchbusch oder Bleistiftstauch bezeichnet und ist ursprünglich in den Tropen Süd- und Ostafrikas heimisch. Mittlerweile ist er in den gesamten Tropen vertreten und wird bei uns als eindrucksvolle, pflegearme Zimmerpflanze kultiviert.

Bleistiftbaum
Der Bleistiftbaum ist unter vielen Namen bekannt. Ob nun Blaustiftstrau, -Pflanze, Gummihecke oder Milchbusch, gemeint ist die besonders ausschauende Euphorbia tirucalli.

Der Bleistiftbaum zählt zur Familie der Wolfsmilchgewächse. Darauf lassen sich unter anderem die Bezeichnungen „Gummihecke“ und „Milchbusch“ zurückführen. „Milchbusch“ liegt nahe, da die Pflanze einen milchigen Saft absondert, der zu Hautreizungen und Vergiftungen führen kann. Deshalb ist Vorsicht bei Kindern und Haustieren hinsichtlich des Bleistiftbaums geboten.
Gummihecke rührt daher, da er vor allem in Kenia häufig als Hecke angepflanzt wird. Seine bleistiftähnlichen, sukkulenten Zweige und Verästelungen muten aufgrund der Form und der grünen Farbe etwas gummiartig an.

Da die Bleistiftpflanze auch mal einen längeren Zeitraum ohne Wassergaben auskommt, eignet sich sich auch für Pflanzenliebhaber, deren Grüner Daumen nicht ganz so ausgeprägt ist.

Der Bleistiftbaum kann Wuchshöhen bis zu sechs Metern erreichen. Er wächst aufrecht und strauchartig und bildet im Laufe der Zeit starke Verzweigungen. Seine Laubblätter sind klein, oval und fallen recht schnell wieder ab. An den Triebenden bilden sich sehr kleine, unauffällige Blüten.

Wegen seines ungewöhnlichen, extravaganten Aussehens wird der Bleistiftbaum häufig vor hellen Wänden platziert. Er macht sich aber auch gut vor einem großen lichtdurchfluteten Fenster.

Pflanzung und optimaler Standort für die Bleistiftpflanze

Der Bleistiftstrauch liebt Trockenheit und viel Licht. Deshalb sollte er einen sonnigen, warmen Standort erhalten. Im Winter sollten etwa zwölf Grad Celsius jedoch nicht unterschritten werden.

[the_ad_placement id=“im-content“]Er wird im Frühjahr in Erde mit circa siebzig Prozent mineralischen Zusätzen gepflanzt. Diese gewährleisten eine gute Durchlüftung sowie einen möglichst trockenen Standort.
Dazu empfiehlt sich auch spezielle Kakteenerde.

Im Sommer kann er auch im Freien kultiviert werden, sollte jedoch spätestens im September wieder ins Haus geholt werden.

Pflege und Düngung

Die Bleistiftpflanze benötigt sehr wenig Pflege. Er sollte nur wenig gegossen werden. Im Winter muss er noch weniger Wasser als im Sommer erhalten. Er sollte nur dann gegossen werden, wenn einige Triebe schlaff erscheinen. Dann genügen allerdings auch kleine Mengen Wasser.

In der Zeit von März bis Oktober kann die Bleistiftpflanze Düngergaben mit herkömmlichem Kakteendünger erhalten. Allerdings wird nur einmal monatlich gedüngt, bis schließlich Ende August die Düngergaben eingestellt werden.

Im Winter sollte die Pflanze etwas kühler (zwischen zwölf und fünfzehn Grad Celsius) überwintert werden.

Vermehrung des Bleistiftstrauchs

Zur Vermehrung werden ausgereifte Stängel im Sommer an einem Blattknoten abgetrennt. Diese werden circa eine Woche lang getrocknet und anschließend in einen Topf mit sandigem, trockenen Substrat gesteckt. Sie werden ebenfalls nur selten gegossen, bewurzeln jedoch nach einiger Zeit und können im nächsten Frühjahr in ein größeres Gefäß mit Kakteenerde umgetopft werden.

Krankheiten und Schädlinge

Lediglich ein zu kalter oder zu nasser Standort kann den Bleistiftbaum in seinem Wuchs hemmen. Dann kann es zu Wurzelfäule kommen, die nur schwer zu bekämpfen ist. Ist sein Standort zu kalt, zu dunkel oder steht er häufig im Wasser, sollten entsprechende Vorkehrungen getroffen werden. Ist er trotzdem von der Wurzelfäule befallen, sollten Triebe abgeschnitten und in trockenes Substrat zur Bewurzelung gesteckt werden. Allerdings sollte dann der Rest der Zimmerpflanze entsorgt werden, da dieser Befall zum vollständigen Verenden der Pflanze führt.
Ansonsten sind keine weiteren Krankheiten oder Schädlinge von Bedeutung.