Rippenfarn

Rippenfarn
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Rippenfarn

Der Rippenfarn (Blechnum spicant) gehört zur Familie der Rippenfarngewächse und ist die einzige Art der Gattung Blechnum, die in Mitteleuropa vorkommt.

Der Rippenfarn wächst rosettenartig und wird zwischen zwanzig und vierzig Zentimeter hoch. Seine Blätter sind dunkelgrün, glänzend und wirken lederartig.

Es unterscheiden sich beim Rippenfarn zwei Wedelformen. Die nicht sporentragenden, einfach gefiederten Wedel werden bis zu vierzig Zentimeter lang und sind immergrün, während die sporentragenden sehr schmal und braun aus der Mitte der Rosette wachsen und im Winter absterben.

Der Rippenfarn ist vor allem an Ufern, Teichrändern und in Moorbeeten sowie in bodensauren Nadelwäldern heimisch. In Mitteleuropa ist er häufig in den Mittelgebirgen anzutreffen.

Pflanzung und Standort

Der Rippenfarn bevorzugt halbschattige bis schattige Standorte. Er verlangt feuchten, moorigen Humusboden und verträgt sehr gut eine hohe Luftfeuchtigkeit. Allerdings gedeiht er an windgeschützten Stellen besser als in freien Lagen.

Der Rippenfarn sollte im Frühjahr an seinen endgültigen Standort in Abständen von etwa vierzig Zentimetern gepflanzt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die Rosette etwas oberhalb der Erdoberfläche herausschaut, damit sich die Wedel rasch entwickeln können.

Insbesondere neben Rhododendren, Königslilie und Fingerhut fühlt sich der Rippenfarn sehr wohl und sorgt für dekorative Akzente.

Pflege, Düngung und Vermehrung

[the_ad_placement id=“im-content“]Der Rippenfarn benötigt wenig Pflege. Auf einen Rückschnitt sollte verzichtet werden, da alte, fast eingezogene Blätter im Frühjahr recht schnell von den neuen Blättern verdrängt werden.

Lediglich in trockenen Perioden ist der Rippenfarn dankbar für Wassergaben, da er Trockenheit mit weniger üppigem Wuchs bestraft.

Gedüngt werden muss der Rippenfarn nicht. Ein günstiger Standort lässt ihn von allein sehr gut gedeihen.

Ältere, kräftige Pflanzen können problemlos durch Teilung vermehrt werden. Zu beachten ist bei der Teilung, dass das Teilstück einige Wedel aufzeigt, die sich nach dem Pflanzen relativ zügig wieder zu einer Rosette schließen und neue Blätter bilden. Eine Teilung sollte frühestens im späten Frühjahr stattfinden.

Durch Aussaat kann sich der Rippenfarn ebenso gut vermehren. Hierfür sollten die sporentragenden Wedel stehengelassen werden, damit der Wind diese in alle Richtungen tragen kann.

Krankheiten und Schädlinge

Der Rippenfarn ist sehr robust und wird nicht von Krankheiten oder Schädlingen befallen.