Dickblattgewächse

Die Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae) gehört zur Ordnung der Steinbrechartigen, die in der Lage sind, in ihren dicken, fleischigen Blättern Wasser zu speichern. Sie gehören deshalb zu den Blattsukkulenten.

Dickblattgewächse sind auf der ganzen Welt (außer der Antarktis) verbreitet.
Die Blätter der Dickblattgewächse sind häufig rosettenartig angeordnet, die meist glatt, gelappt oder gesägt sind und häufig über eine dicke Wachsschicht auf ihren Blättern verfügen.

Fetthenne MauerpfefferManchmal stehen die Blüten einzeln oder aber auch in end- bis seitenständigen, rispigen, traubigen oder ährigen Blütenständen beisammen. Es bilden sich ledrige oder häutige Balgfrüchte, die zwischen einem und mehrere Samen enthalten können.

Als bekannter Vertreter der Dickblattgewächse gilt die Kalanchoe. Sie kann sowohl im Zimmer als auch im Freien im Kübel kultiviert werden. Zu den beliebten Steingartenpflanzen zählen Phedimus spurius, Dachhauswurz sowie die Sibirische Fetthenne.

Dickblattgewächse können sowohl im Freien auf besonders trockenen Böden, aber auch im Zimmer als Zimmerpflanzen kultiviert werden. Vor allem die im Freien kultivierten benötigen gut durchlässige Böden, da sie bei Staunässe beginnen zu faulen. Es eignen sich daher besonders trockene, sonnige Lagen zur Pflanzung.

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Hauswurz

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