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Wermut

Wermut (Artemisia absinthiu) wurde bereits in der Antike als Heilpflanze eingesetzt und wird heute in so manchen Kräutergärten angepflanzt. Die Pflanze riecht sehr aromatisch, hat einen bitteren Geschmack und gehört zur Pflanzenfamilie der Korbblütler.

Verwendet werden die getrockneten Blätter des Wermutkrauts als Gewürz für fettige Fleischgerichte und Bohneneintopf. Bekannt ist Wermut auch, weil es ein Bestandteil von Absinth ist.

Standort, Pflanzung und Fruchtfolge

Wermut

Wermut

Wermutkraut mag einen trockenen, durchlässigen, kalkreichen Boden und einen sonnigen Standort.

Die Aussaat des Wermut erfolgt von März bis Mai. Samen nur ganz leicht mit Erde bedecken und feucht halten.

Später werden die Pflanzen mit einem Reihenabstand von 50 – 70 cm und einem Abstand von 30 – 40 cm in der Reihe gepflanzt.

Wermut kann etwa sechs bis acht Jahre genutzt werden. An die Vorfrucht stellt die Pflanze keine besonderen Ansprüche, geeignet sind gut gedüngte Hackfrüchte.

Wermutsträucher besitzen graugrüne Blätter und verströmen einen typischen Duft, den aber nicht jeder mag. So steht Wermut auch im Ruf Spinnmilben zu vertreiben.

Pflege und Düngung

Regelmäßig gießen. In kalten Lagen braucht der Wermut Frostschutz.
Vor der Pflanzung ist eine Stallmistgabe sinnvoll.

Ernte und Vermehrung

Die Ernte erfolgt im Juni-August. Geerntet werden meist nur die Blätter.

Vermehrung erfolgt durch Samen oder Stecklinge.

Krankheiten und Schädlinge

Bekannt sind Falscher und Echter Mehltau sowie Rost. Auch Blattläuse suchen gerne Wermutpflanzen auf.