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Rosenprimel oder Rosenschlüsselblume

Die Rosenschlüsselblume (Primula rosea), auch bekannt als Rosenprimel, Sumpfprimel oder Himalaya-Primel, gehört zur Familie der Primelgewächse. Weltweit sind vierhundertfünfundzwanzig Arten der Gattung bekannt, darunter in Europa fünfundzwanzig Arten. Ursprünglich ist sie beheimatet in Asien, daher auch die Bezeichnung Himalaya-Primel. Ihr natürlicher Lebensraum befindet sich auf feuchten Wiesen sowie an Ufern, in Sümpfen und auf torfigen Böden.

Rosenprimel Rosenschlüsselblume

Rosenprimel oder auch Rosenschlüsselblume genannt (bot. Primula rosea).

Die Rosenprimel ist eine ausdauernde, krautige, sommergrüne Staude, die im Gegensatz zur herkömmlichen Primel sehr feuchte Untergründe zum Gedeihen benötigt. Sie zeigt noch vor dem Laub zwischen März und April ihre Blüten in einem leuchtenden Rosarot, die zu mehreren an einem Stängel doldenartig blühen. Die Blütenstängel erreichen circa fünfzehn Zentimeter Höhe. Nach der Blüte bilden sich die dunkelgrünen, leicht gewellten Laubblätter, die grundständig in einer Rosette beieinanderstehen.

Insgesamt erreicht die Rosenprimel eine Wuchshöhe von etwa zwanzig Zentimetern. Die Wuchsbreite variiert zwischen zehn und fünfzehn Zentimetern.

Besonders hübsch wirkt die Rosenschlüsselblume an Teichrändern, wenn sie in Gruppen gepflanzt wird. Dabei wirkt sie neben Trollblumen, Sumpf-Vergissmeinnicht, Günsel und Hängender Segge besonders hübsch, da sie bereits im zeitigen Frühjahr durch ihre leuchtenden Blüten den Teich belebt.

Leider sind ihre hübschen, schalenartigen Blüten in ungünstigen Jahren spätfrostgefährdet, da sie ursprünglich aus warmen Gefilden stammt.

Pflanzung und Standort

DieRosenprimel sollte einen sonnigen bis halbschattigen Standort erhalten. Der Boden muss feucht, humos und bevorzugt lehmig sein. Auf keinen Fall gedeiht sie auf kalkigen Böden.

Gepflanzt wird die Rosen-Schlüsselblume in der Zeit zwischen März und November. Dabei sollten die Abstände etwa zehn bis zwanzig Zentimeter betragen.

Pflege, Düngung und Vermehrung

Es empfiehlt sich, im zeitigen Frühjahr einen Langzeitdünger auszubringen. Dies führt der Pflanze ausreichende Nährstoffe zu, sodass sie es mit Blütenreichtum danken wird.

Rosenprimel Rosenschlüsselblume

Die Rosenprimel liebt es deutlich feuchter als die normale Primel.

Abgeblühte Stängel können abgeschnitten werden. Im Herbst zieht die Blattrosette von allein ein. Als Winterschutz ist es ausreichend, die Pflanze mit etwas Laub abzudecken.

Im Abstand von zwei bis drei Jahren sollten die Stauden geteilt werden. Dazu werden sie im Herbst oder Frühjahr dem Boden entnommen, schwache und abgestorbene Wurzelteile entfernt und schließlich geteilt. Die somit verjüngten und neuen Pflanzen wachsen nun üppiger und blühen deutlich besser.

In langen Trockenperioden haben die Rosen-Schlüsselblumen einen erhöhten Wasserbedarf. Es empfiehlt sich dann ein gründliches, durchdringendes Gießen, damit die Feuchtigkeit in tiefe Bodenschichten gelangt. Das hilft der Pflanze, warme Tage besser zu überstehen.

Krankheiten und Schädlinge

Rosenprimeln wachsen an geeigneten Standorten sehr gut und sind weder für Krankheiten noch für Schädlinge interessant. Allerdings kümmern sie an zu trockenen Standorten recht schnell und vertrocknen schließlich.