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Römischer Salat (Lattich) – Anbau und Pflege

Römischer Salat, Kochsalat oder Lattich

Bindesalat ist unter mehreren Namen bekannt und relativ robust gegen Krankheiten und Schädlinge.

Römischer Salat (Lactuca sativa var. longifolia) bzw. Bindesalat ist unter zahlreichen weiteren Bezeichnungen bekannt – wie etwa unter Sommerendivie, Kochsalat, Romana-Salat oder auch Lattich. Bereits vor über 4.000 Jahren soll diese Art des Gartensalats in Ägypten kultiviert worden sein. Die Blätter dienten damals als Kochgemüse, der Samen zur Ölgewinnung.

Heute ist der Römische Salat in ganz Europa und den USA bekannt, auch wenn er ursprünglich ausschließlich in den Mittelmeerländern angebaut wurde.

Standort und Pflanzung

Damit der Bindesalat gut gedeiht, ist ein sonniger Standort die unbedingte Voraussetzung. Der Salat kann von April bis Juni unmittelbar ins Freiland ausgesät werden. Um eine frühe Ernte zu erhalten, kann der Römische Salat unter Glas ab Ende Februar auch vorkultiviert werden – die Jungpflanzen werden dann ab April ins Beet gesetzt.
Die Aussaat erfolgt in einem Abstand von etwa 30 bis 35 cm. In ungünstigen Lagen wird die Abdeckung mit Folie oder Vlies empfohlen.

Pflege und Düngung

Humusreiche und lockere Erde reicht dem Römischen Salat zum Wachsen aus – regelmäßig verteilter Kompost unterstützt diese Voraussetzungen. Die robuste Salatsorte benötigt ansonsten keinen zusätzlichen Dünger.

Wird dennoch gedüngt, so sollte dies möglichst noch vor der Aussaat oder dem Pflanzen des Salats erfolgen – ansonsten kann später der Geschmack des Bindesalates darunter leiden.

Ernte

Die Erntezeit ist gekommen, wenn die Pflanzen eine Höhe von etwa 35 bis 40 cm erreicht haben. Dies ist in der Regel ab Ende Juli der Fall.

Krankheiten und Schädlinge

Der Römische Salat bzw. Bindesalat gilt als wenig krankheitsanfällig. Dies liegt unter anderem auch daran, dass in Stängeln und Blütenständen ein weißlicher Milchsaft enthalten ist. Dessen Bitterstoffe wehren Fressfeinde und Schädlinge in der Regel zuverlässig ab.