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Ranunkeln

Ranunkeln (Ranunculus asiaticus), auch Hahnenfußgenannt, gehören zu den Hahnenfußgewächsen und zählen zu den attraktivsten Vorboten des Sommers. Ihre ursprüngliche Heimat liegt im vorderasiatischen Raum.

Ranunkeln Garten

Rosa Ranunkeln im Garten.

Ranunkeln schmücken die Gärten mit ihrer leuchtenden Farbenvielfalt von Weiß, Gelb, Orange, Rosa, Pink und Rot bereits ab März bis in den Mai hinein. Besonders dekorativ wirken die großblütigen, gefüllten Sorten, die man wie alle Ranunkelsorten bereits nach den letzten Frösten ins Beet oder in Kübel setzen kann. Manche Sorten sind in wärmeren Gegenden auch winterhart, da sie Fröste bis zu minus zehn Grad Celsius vertragen.

Ranunkeln sind krautige, recht anspruchslose Pflanzen, die eine maximale Höhe von etwa vierzig Zentimetern erreichen können.

Sie eignen sich hervorragend als Schnittblumen und verzaubern durch ihre dekorative Blütenform auch in der Vase den Betrachter. Daher werden sie auch oft in dekorativen Blumengestecken eingesetzt.

Pflanzung und Standort

Ranunkeln lieben sonnige Plätze und sollten vor starker Kälte und Nässe geschützt werden, damit die Blüten keinen Schaden nehmen.
Für Töpfe, Kübel oder das Freiland eignet sich jede normale Gartenerde, die jedoch nicht zu verdichtet sein darf, damit überschüssiges Wasser gut ablaufen kann.

Neben Tulpen, Narzissen und Akeleien setzen die Ranunkeln in Gruppen sowie farblich gemischt im Frühjahr leuchtende Akzente in jedem Beet. Auch mit Ranunkeln bepflanzte Kübel und Töpfe sind im Frühjahr eine besondere Augenweide für jeden Betrachter.

Wer die kleinen länglichen Knollen pflanzen möchte, sollte dies im zeitigen Frühjahr, wenn die Bodenverhältnisse dies zulassen, vornehmen. Dazu werden die Knollen einige Stunden gewässert und etwa fünf Zentimeter tief, mit den Füßchen nach unten, in Abständen von circa zehn bis fünfzehn Zentimetern in die Erde gesetzt.

Eine Aussaat kann in der Zeit von August bis Oktober in Töpfen erfolgen. Die Jungpflanzen müssen dann frostfrei überwintert werden.

Pflege, Düngung und Vermehrung

Ranunkeln benötigen recht wenig Pflege.
Lediglich junge Pflanzen sollten keinen Frösten ausgesetzt werden.
Zudem ist es ratsam, die Knollen entweder im Herbst ausreichend mit Reisig zu bedecken oder sie sicherheitshalber aus der Erde zu nehmen, damit sie keine Frostschäden erleiden. Anschließend werden sie ausgeputzt und in einer Kiste kühl, trocken und luftig überwintert.

Eine zusätzliche Düngung ist nicht erforderlich.

Vermehrt werden können Ranunkeln entweder durch Aussaat oder durch Teilung der Knollen, die den Dahlien recht ähnlich sind. Hierzu werden die Knollen aus der Erde genommen und die Brutzwiebeln abgetrennt, um sie anderenorts im Frühjahr erneut einzupflanzen.

Auch Saatgut kann den verblühten Köpfen im Frühjahr entnommen werden. Die Samenkörner werden von August bis Oktober in Töpfen ausgesät, nur leicht mit Erde bedeckt und bei schönem Wetter im Freien belassen. Später erhalten die kräftigsten Jungpflanzen einen eigenen Topf mit etwa zehn Zentimeter Durchmesser.

Sobald es feucht, kalt und windig wird, sollten die Jungpflanzen im Haus weiterkultiviert werden, um sie im März erneut ins Freiland zu verbringen.

Krankheiten und Schädlinge

Für Ranunkeln sind weder besondere Krankheiten noch Schädlinge bekannt.