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Majoran

Majoran im Kräutergarten

Majoran im Kräutergarten

Die Gewürzpflanze ist vor allem als Küchengewürz beliebt und ist unter vielen Namen bekannt: Wurstkraut, Gartenmajoran, Mairan, Badkraut, Miran oder Bratenkräutel sind nur einige der Bezeichnungen, die im Volksmund verwendet werden.

Majoran passt zu Bratkartoffeln genauso gut wie zu Pizza, Salaten, Saucen und Suppen. Auch in der Wurstproduktion ist Majoran (Origanum majorana) unentbehrlich, ein gutes Beispiel hierfür ist die Thüringer Bratwurst, die ohne die Zugabe des Lippenblütengewächs wohl nicht so schmackhaft wäre.

Standort, Pflanzung und Fruchtfolge

Majoran mag lockere und humusreiche Böden. Staunässe verträgt die Pflanze nicht. Damit die Gewürzpflanze ihre volle Würzkraft erreicht, sollte der Standort vollsonnig gewählt werden. Bis zu etwa minus 7 Grad Celsius ist die Pflanze frosthart.

Der Anbau erfolgt entweder durch Aussaat an Ort und Stelle oder durch Vorkultur unter Glas. Im Garten kann Majoran ab Mitte Mai gesät werden, wobei die Samen nur ganz dünn mit Erde bedeckt werden sollten. Die Vorkultur erfolgt mit Aussaat im März oder April, ab Ende Mai kann dann ausgepflanzt werden. Der Abstand der Pflanzen sollte 20 bis 30 cm betragen. Je Pflanzstelle werden immer zwei Pflanzen gesetzt.

Da Majoran selbstunverträglich ist, sollte eine Anbaupause von drei bis vier Jahren eingehalten werden. Gute Vorfrüchte sind Zwiebeln, Hülsenfrüchte wie z.B. Bohnen und Erbsen.

Pflege und Düngung

Staunässe sollte vermieden werden. Ansonsten braucht Majoran keine besondere Pflege. Düngen ist nicht notwendig.

Ernte und Vermehrung

Majoran blüht von Ende Juni bis hinein in den September. Sobald sich die Blütenknospen zu öffnen beginnen, kann die Ernte beginnen.

Vermehrung erfolgt durch Samen.

Krankheiten und Schädlinge

Bekannte Schädlinge sind Blattläuse, Bodenpilze, Erdraupen und Springwanzen.