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Liebstöckel oder Maggikraut

Liebstöckel Maggikraut Blätter

Liebstöckel auch bekannt unter dem Namen Maggikraut

Liebstöckel (Levisticum officinale), die grüne Gewürzpflanze, wird auch als Maggikraut oder einfach Liebstock bezeichnet.

Der Staude entströmt ein kräftiger Duft, der bereits ein Hinweis auf die Würzkraft dieser Pflanze ist.

Liebstöckel sollte immer nur sparsam dosiert werden, da sonst der Eigengeschmack der jeweiligen Speise überdeckt wird.

Eine Liebstöckelpflanze im Garten genügt bereits, um den Bedarf an diesem Kraut für die ganze Familie zu decken.

Standort, Pflanzung und Fruchtfolge

Liebstöckel ist nicht besonders anspruchsvoll, wenn es um die Wahl des Standortes geht. Da die Staude im Garten allerdings recht viel Platz benötigt, sollte ihr dieser auch eingeräumt werden.

Liebstöckel Maggikraut

Austreibender Liebstöckel

Optimal für das Wachstum sind tiefgründige, humose Böden. Der ideale pH-Wert liegt zwischen 6 und 7. Liebstöckel mag es gerne sonnig, gedeiht aber auch im Halbschatten noch gut.

Der Anbau kann unterschiedlich erfolgen. Entweder durch direkte Aussaat, vorkultivierte Jungpflanzen oder durch Teilung der Wurzelstöcke. Die Aussaat erfolgt entweder im August bis September oder im April bis Mai. Nach dem Auflaufen wird auf 50 x 50 cm vereinzelt.

Liebstöckel ist, wie alle anderen Doldenblütler auch, selbstunverträglich. Daher empfiehlt sich eine Anbaupause von mindestens vier Jahren. Gute Vorfrüchte für das Maggikraut sind beispielsweise Kartoffeln, Hülsenfrüchte wie Erbsen und Bohnen.

Pflege, Ernte und Vermehrung

Die winterharte Pflanze braucht keine besonderen Pflegemaßnahmen und gilt als relativ robust. Ausreichend wässern ist jedoch wichtig und Staunässe sollte, wie bei vielen Gartenpflanzen, vermieden werden.

Dankbar ist Maggikraut für Kompostgaben. Ein Teil wird im März/April eingearbeitet, der andere im Juli/August.

Die jungen Blätter können ab Mai geerntet werden. Entweder frisch verwenden oder in kleinen Sträußchen zum Trocknen aufhängen.

Vermehrung von Liebstöckel erfolgt durch Teilung.

Krankheiten und Schädlinge

Liebstöckel ist wenig krankheitsanfällig. Ab und an kommen Thripse vor.