≡ Menu

Kresse, Gartenkresse

Gartenkresse

Gartenkresse im Topf

Die Gartenkresse (Lepidium sativum) ist eine Pflanze, die aus der Familie der Kreuzblütengewächse stammt. Sie ist vielseitig in der Küche verwendbar und wird sowohl als Brotbelag als auch zum Würzen genutzt. Kresse schmeckt pikant-würzig und enthält viel Vitamin C, Karotin, Kalzium und Eisen.

Standort und Pflanzung der Gartenkresse

Da die Kresse eine kurze Kulturzeit hat, stellt sie auch keine besonderen Ansprüche an den Boden. Sie wächst auf jedem Gartenboden, sofern die Temperaturen nicht zu niedrig sind. Das Keimen der Kresse beginnt ab 5 bis 6 Grad Celsius, das beste Wachstum erreicht die Pflanze zwischen 15 und 25 Grad Celsius. Im Winter kann die Kresse auf der Fensterbank gezogen werden. Dazu sät man sie in flache Schalen, die mit Erde gefüllt sind oder auf Vliespapier.

Im Freiland wird die Kresse ab März gesät. Folgesätze lassen sich bis September aussäen. Soll die Kresse in Reihen wachsen, empfiehlt sich ein Abstand von acht bis 15 cm. Ebenso ist es möglich breitwürfig zu säen. Zu beachten ist, dass flach gesät wird.

Kresse ist selbstunverträglich, dass heißt das Kresse nicht direkt hintereinander an die gleiche Stelle gesät werden darf. Gartenkresse sollte nicht neben Dill gesät werden, da sich diese beiden Pflanzen nicht unbedingt gut vertragen.

Pflege und Düngung

Kresse sollte regelmäßig gegossen werden, sonst ist keine besondere Pflege notwendig. Auf Düngergaben kann verzichtet werden.

Ernte

Von der Aussaat bis zur Ernte vergehen nur etwa zwei Wochen. Somit kann Kresse immer frisch geerntet werden. Wer die Keimlinge verwenden möchte, kann diese schon nach einer Woche ernten. Will man kontinuierlich frische Gartenkresse ernten, sollte man je nach Bedarf, im ein- oder zwei Wochenrhythmus nachsäen.

Krankheiten und Schädlinge

Es sind keine besonderen Krankheiten oder Schädlinge bekannt. Allerdings kann bei zu dichter Aussaat und Staunässe Schimmel entstehen.