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Jostabeere pflanzen und pflegen

Jostabeeren oder Jochelbeere im Garten

Jostabeeren sind auch unter den Namen Rigatze, Joglbeere, Josta oder Jochelbeere bekannt.

Die Jostabeere, auch Josta oder Jochelbeere genannt, ist eine Kreuzung aus Schwarzer Johannisbeere, Stachelbeere und der Wildart Ribes divaricatum. Der Kunstname „Josta“ wurde aus den Namen der beiden Ursprungspflanzen JOhannisbeere und STAchelbeere gebildet.

Jostabeeren schmecken frisch vom Strauch, können aber auch zu Gelee, Konfitüren, Marmeladen und Säften weiterverarbeitet werden und erfreuen sich zunehmender Beliebtheit in hiesigen Gärten.

Standort und Pflanzung

Als Standort für Jostapflanzen eignet sich ein sonniger bis halbschattiger Platz. Die Jostabeere mag durchlässige, mittelschwere Böden mit lockerer Humuserde. Beste Pflanzzeit ist im Oktober / November. Wird die Jostabeere in Reihe gepflanzt, sollte der Pflanzabstand 150 bis 200 cm betragen. Hierzu wird eine Grube ausgehoben, die etwa doppelt so groß wie der Wurzelballen ist. Dieser sollte etwas aus dem Pflanzloch herausstehen. Auf diese Weise wachsen weniger Bodentriebe.

Pflege und Düngung

Die Jostabeersträucher sind jährlich auszulichten. Altes Holz wird dabei möglichst nah am Boden abgeschnitten und entfernt. Haben ausgewachsene Sträucher eine bestimmte Dichte erreicht, so müssen überflüssige Triebe regelmäßig entfernt werden. Bei älteren Jostabeer-Sträuchern müssen die älteren Gerüstäste in bestimmten Abständen abgeschnitten werden.

Im Oktober kann gut verrotteter Mist oder reifer Kompost ausgebracht werden. Im März ein geeigneter Beerendünger.

Ernte und Vermehrung der Jostabeere

Je nach Sorte reifen Jostabeeren Anfang bis Ende Juli. Im vollreifen Zustand sind die Beeren tief braun bis schwarz rot. Sie sind größer als die Beeren der Schwarzen Johannisbeere, aber kleiner als die meisten Stachelbeersorten. Da die einzelnen Früchte nicht alle gleichzeitig reifen, zieht sich die Ernte über einige Wochen hin.

Die Vermehrung erfolgt durch Steckholz.

Krankheiten und Schädlinge

Jostabeerpflanzen sind resistent gegen den Amerikanischen Stachelbeermehltau und die Blattfallkrankheit. Die Johannisbeer-Milbe meidet die Jostabeere.