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Dahlien

Dahlien (Dahlia) gehören zur Familie der Korbblütler und sind ursprünglich auf den Hochebenen Mexikos und Guatemalas beheimatet.

Neben den ausdauernden Pflanzen, die Knollen und Rhizome als Überdauerungsorgane ausbilden, gibt es auch die aus Samen gezogenen einjährigen Exemplare.

Alle Arten sind eng verwandt und vertragen keine Fröste. Es gibt bei den Einjährigen sowohl hohe als auch niedrige Sorten. Bei den Mehrjährigen sind die Kaktusdahlien, die Riesendahlien sowie die Liliput- und Pompondahlien weit verbreitet und beliebt.

Dahlien

Wenn man sie vor Frost schützt, sind Dahlien recht dankbare und schöne blühende Pflanzen.

Je nach Art und Sorte zeigen Dahlien in der Zeit von Juli bis zu den ersten Frösten im Herbst ihre dekorativen Blüten. Diese sind sehr vielfältig: einfachblühend, halbgefüllt, gefüllt, sternförmig, rund und kaktusartig. Auch die Farben variieren von einfarbig weiß, orange, rosa, rot, violett bis hin zu mehrfarbigen Exemplaren fast aller Farbschattierungen. Auch das Laub zeigt viele Facetten; von Dunkelgrün bis Bronzefarben.

Dahlien zeigen zuerst ihr Laub, bevor sich ab Juni an langen, schmalen, meist kahlen Stängeln die ersten Knospen zeigen. Diese werden verhältnismäßig groß, bevor sie dann ihre runden, körbchenförmigen Blütenstände vollkommen entfalten. Sie wachsen staudenartig, sodass eine Pflanze mehrere Blüten ausbilden kann.

Dahlien aus Knollen können zum Teil riesige Blütenköpfe bis zu zwanzig Zentimeter Durchmesser ausbilden und Wuchshöhen bis zu einem Meter erreichen. Die einjährigen Dahlien hingegen werden oftmals nur zwischen dreißig und sechzig Zentimetern hoch.

Pflanzung und Standort von Dahlien

Dahlien mögen warme Böden. Daher sollten sie einen vollsonnigen Standort erhalten. Der Boden sollte nährstoffreich, durchlässig und mäßig feucht sein. Es empfiehlt sich deshalb, zwei Wochen vor der Pflanzung reichlich verrotteten Stallmist oder Kompost einzuarbeiten.

Dahlie

Kaum eine Dahlie gleicht der anderen, es gibt unzählige Blütenformen und -Farben.

Die Pflanzung von Dahlienknollen sollte nach dem 15. Mai, also nach den Eisheiligen vorgenommen werden. Hierfür werden die Knollen doppelt so tief gepflanzt, wie sie groß sind. Die Abstände sollten je nach Sorte zwischen fünfzig und achtzig Zentimetern betragen. Manche Gartenfreunde empfehlen, die Knollen zwei Tage vorher ins Wasser zu legen, damit sie schneller austreiben.

Auch die einjährigen Dahlien sollten erst nach dem 15. Mai eingesetzt werden. Hier sind Abstände zwischen fünfzehn und dreißig Zentimetern ausreichend.

Dahlien wirken in Gruppen gepflanzt noch üppiger als sie ohnehin schon sind. In der Nähe von Rittersporn und Gladiolen runden sie das Bild des Sommers ab.

Pflege, Düngung und Vermehrung

Verwelkte Blüten sollten abgeschnitten werden. Das fördert die Ausbildung weiterer Blüten maßgeblich.

Sehr hohe Sorten sollten sicherheitshalber gestützt oder angebunden werden, damit sie nicht abbrechen.

Während der Saison sollten sie regelmäßige Wasser- und Düngergaben erhalten. Gedüngt werden sie wöchentlich mit herkömmlichem Flüssigdünger.

Nach der Blüte oder bei Frosteintritt wird das Laub der Knollendahlien abgeschnitten. Diese werden dann der Erde entnommen und kühl, trocken und dunkel aufbewahrt. Einjährige Dahlien werden ausgerissen und kompostiert.

Zur Vermehrung werden kräftige Knollen kurz vor der Pflanzung im Mai geteilt. Hier ist darauf zu achten, dass jedes Teilstück mindestens ein Auge aufweist.

Auch eine Aussaat ist ab März im Zimmer möglich.

Krankheiten und Schädlinge

Bei Schneckenbefall sollte Schneckenkorn ausgebracht werden, damit die Pflanze nicht kahlgefressen wird.