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Brunnenkresse

Die Echte Brunnenkresse (Nasturtium officinale) gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse. Sie hat einen frischen, leicht scharfen Geschmack und wird gerne in Salaten und Suppen verwendet. Zum Trocknen eignet sie sich eher nicht, da sie durch den Trockenvorgang an Geschmack und Aroma verliert.

Standort und Pflanzung im Garten

Brunnenkresse Bachkresse

Brunnenkresse

Brunnenkresse bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Da sie sich an Quellen, Bächen und Teichen besonders wohl fühlt, wird sie auch als Wasserkresse oder Bachkresse bezeichnet.

Wer sie im Garten kultivieren möchte, muss auf die Wasserversorgung achten. Wichtig ist immer sauberes Quellwasser zu verwenden, damit sich keine Krankheitserreger in der Brunnenkressekultur vermehren können. Am besten wird ein etwa 50 cm tiefer und mindestens 2 m breiter Graben aufgeschüttet, der mit langsam fließendem Wasser gefüllt ist. der Graben braucht einen Zufluss und einen Abfluss, damit die Pflanzen trockengelegt werden können und der Wasserstand entsprechend reguliert werden kann. Für Hobbygärtner lohnt sich dieser Aufwand allerdings kaum.

Alternativ lässt sich Brunnenkresse auch in feuchten, wasserdichten Kästen kultivieren. So ist der Anbau auch in kleinen Gärten oder auf dem Balkon möglich. Aber auch hier muss unbedingt auf die Wasserversorgung geachtet werden.

Die Aussaat erfolgt im März oder Anfang August, wobei die Kästen nicht ganz mit Erde aufgefüllt werden. Der Rest wird mit Wasser aufgefüllt und zwar soweit, dass nur noch die Spitzen der kleinen Pflanzen aus dem Wasser ragen.

Pflege und Düngung

Brunnenkresse muss immer ausreichend feucht gehalten werden. Auch in den Pflanzgefäßen muss das Wasser mindestens einmal wöchentlich abgelassen und vollkommen erneuert werden. Damit die Brunnenkresse gut gedeiht, braucht sie sauerstoffreiches, sauberes Wasser. Das Wasser sollte ungefähr 1 cm über der Erde stehen. Diese muss immer gut aufgelockert sein.

Spezielle Düngergaben sind nicht erforderlich.

Ernte und Vermehrung

Geerntet wird kurz vor der Blüte im Mai.

Vermehrung erfolgt durch Samen.

Krankheiten und Schädlinge

Bei der Brunnenkresse sind Schnecken, Läuse und Pilzkrankheiten bekannt.