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Astern

Die Aster ist eine sehr vielseitige Gartenschönheit.Im Volksmund wird die ausdauernde und winterharte Staude gerne Herbstaster genannt. Es gibt viele verschiedene Sorten und herrlichen Farben von ihr. Die kleinen strahlenförmigen Blüten sind in Dolden angeordnet und blühen in der Zeit zwischen August und Oktober. Je nach Sorte errreicht die Aster eine Höhe von 20 bis 120 Zentimetern.

Astern

Astern gehören zu den beliebtesten Gartenblumen.

Der Korbblütler trägt je nach Art verschiedene botanische Bezeichnungen wie Aster dumosus, Aster novae-angliae und Aster novi-belgii und andere. Beliebt sind neben der normalen Form auch die Rutenaster, sowie die Teppich-Aster, die als Bodendecker ein dichtes Polster im Herbst bildet (Bilder weiter unten im Text).

Alle Astern sind bei den Insekten äußerst beliebt und stellen eine wertvolle ökologisch Bereicherung für alle Gärten dar.

Pflanzung und Standort

Als Containerpflanze kann die Aster von Frühling bis in den Herbst in die Gartenbeete gesetzt werden. Sie liebt die volle Sonne und gedeiht am besten auf einem durchlässigen und gut mit Nährstoffen versorgten Gartenboden. Bei der Pflanzung sollte nur darauf geachtet werden, dass die Astern nicht tiefer als im Topf gesetzt werden.

Polsterastern

Polsterbildende Astern eignen sich auch als Bodendecker.

Wunderschön wirkt die Aster in Gruppen verschiedener Farben. Ihr Farbspiel reicht von zartem Rosa über kräftiges Weinrot bis hin zu den richtig blauen Farbtönen. Es gibt aber auch weiß und gelb blühende Sorten, so das sich für jeden Garten der passende Farbton finden lässt.

Nachbarstauden wie Phlox, Rosen, Sonnenhut und Rittersporn unterstreichen die Schönheit der Astern. Auch in direkter Nachbarschaft zu Ziergräsern, wie bspw. dem Feder-, Lampenputzer– oder Federborstengras, können Astern überzeugen.

Pflege und Düngung

Herbstaster

Herbstaster mit Lampenputzer- und Federngras im Hintergrund

Astern sind sehr pflegeleichte und daher auch anfängertaugliche Gartenstauden. Bei anhaltender Trockenheit sollten Astern gegossen werden.

Organischer Dünger wie Kompost versorgt mit die Staude mit allen notwendigen Nährstoffen. Ein phosphorbetonter Blühdünger aus dem Gartenfachhandel kann ersatzweise angewendet werden, sofern Kompost nicht zur Verfügung steht.

Mit Kompost wird die Asternstaude im Frühjahr und im Herbst versorgt. Der anorganische Blühdünger sollte nach Anweisung des Herstellers eingesetzt werden.

Regelmäßiges Auslichten der verblühten Blumenköpfchen sorgt für neuen Blütenfloor. Im Spätherbst oder im Frühjahr sollten alle Astern bis zur Basis zurück geschnitten werden.

Vermehrung und überwintern von Astern

Aster

Astern lassen sich durch Teilung recht gut vermehren.

Die Vermehrung der Staude kann einfach über die Wurzelteilung erfolgen. Der beste Zeitpunkt hierfür ist der Spätherbst nach der Blüte und das zeitige Frühjahr. Zur Teilung einfach den Wurzelballen einer kräftigen und ausreichend großen Aster mit dem Sparten teilen.

Bis auf weniger empfindliche Sorten, benötigen die meistern Astern keinen speziellen Winterschutz. Es schadet aber auch nicht wenn etwas Laub oder Mulch zum Überwintern aufgehäuft wird. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass durch das verrottende Mulchmaterial langsam Nährstoffe an den Boden abgegeben werden.

Krankheiten und Schädlinge

Die Asternwelke ist eine bekannte Krankheit und äußert sich in bräunlichen Verfärbungen des Laubes. Hier hilft nur die Auspflanzung von resistenten Sorten in die Gartenbeete.

Rutenaster

Eine weitere schöne Astersorte ist die Rutenaster.

Bei entsprechender Witterung neigen Astern zum Befall von Mehltau. Vorbeugend kann mit dem Tee von Ackerschachtelhalm dagegen gespritzt werden. Die darin enthaltene Kieselsäure schützt die Stauden vor dem Schadpilz. Auch im Gartenfachhandel gibt es geeignete Fungizide gegen Mehltau.

Astern bleiben gesund, wenn sie immer wieder im Wurzelballen geteilt und neu eingepflanzt werden.