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Auswahl von Saatgut und Keimprobe

Viele der Pflanzen im Garten werden aus Samen selbst herangezogen. Da liegt es nahe einen genaueren Blick auf die Auswahl und Lagerung des Saatguts zu werfen.

Qualität und Haltbarkeit beim Kauf

Rasen aussäen

Alter oder Feuchtigkeit kann dazu führen, dass Saatgut teilweise oder komplett nicht mehr keimt.

Saatgut ist eine biologische Ware und daher nicht unbegrenzt haltbar. Deswegen sollten Sie beim Einkauf prinzipiell auf das Haltbarkeitsdatum der Samen achten. Saatgut mit nur noch einer kurzen Haltbarkeit gilt es zu meiden. Die Keimfähigkeit kann natürlich trotzdem durch einen langen Transport, vom Hersteller zum Händler, beeinträchtigt werden.

Deswegen lohnt sich der Kauf von Markensaatgut, das unter kontrollierten Bedingungen transportiert wird und so seine hohe Keimfähigkeit bewart. Nicht aufgehende Samen kosten Geld, Zeit und Nerven. Gekauftes Saatgut sollten Sie, bis zur Verwendung, dunkel und trocken lagern.

Saatgut richtig lagern

Wenn Sie überschüssiges Saatgut für das nächste Jahr aufbewahren wollen. sollten Sie auf kühle und trockene Lagerungsbedingungen achten. Eine Möglichkeit ist die Lagerung in luftdichten Gläsern. eine ordentliche Beschriftung hilft in der nächsten Gartensaison die Samen wieder zu identifizieren.

Feuchtigkeit sollte bei der Lagerung von Samen unbedingt vermeiden werden. Daher sollte man ein mildes Trocknungsmittel wie zum Beispiel Kieselgel verwenden, dass der Luft Feuchtigkeit entzieht. Das Kieselgel kann mehrmals verwendet werden. Dazu das Kieselgel im Backofen bei 80 bis 100 Grad Celsius wieder trocknen und einfach neu verwenden.

Keimfähigkeit mittels Keimprobe feststellen

Die Keimfähigkeit eingelagerten Saatgutes, kann mittels einer Keimprobe überprüft werden. Dazu streut man 10 bis 20 Samen auf eine feuchte Unterlage wie zum Beispiel Küchenpapier. Die Keimprobe muss ständig feucht gehalten werden. Die Keimdauer der Samen sollte entsprechend den Angaben des Herstellers dauern.

Keimt mindestens die Hälfte der Samen in der angegebenen Zeit, kann das Saatgut ohne weiteres verwendet werden. Gehen weniger Samen auf, empfiehlt es sich die Samen in einer höheren Dichte zu säen. Gehen doch mehr Samen auf als die Keimprobe vermuten lies, können die jungen Pflänzchen später immer noch vereinzelt werden.